zentriert|146px|Ballgymnastik im Deutschen Reich Im nationalsozialistischen Deutschland wird die Organisation Kraft durch Freude gegründet. zentriert|194px|Streckenverlauf des Giro d’Italia 1933 Der Italiener Alfredo Bindagewinnt denGiro d’Italia 1933. Chronologie 2. April Der Europapokal der Fußball-Nationalmannschaften 1933 bis 1935 wird eröffnet. 11. Juni Rumänien gewinnt den Balkan-Cup. 11. Juni Fortuna Düsseldorf wird Deutscher Fußballmeister. 2. Juli Servette Genf wird Schweizer Fußballmeister. 14. August Emilio Comici gelingt die Durchsteigung der Nordwand der Großen Zinne. 3. September Jewgeni Michailowitsch Abalakow gelingt die Erstbesteigung des Pik Stalin. 8. September Der FK Austria Wien gewinnt den Mitropapokal 1933. 13. September Gründung des SV Austria Salzburg 27. November Gründung der Organisation Kraft durch Freude

Im Jahr 1933 beginnt nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten in Deutschland die Gleichschaltung auch im kulturellen und sportlichen Bereich. Dazu wird als Unterorganisation der Deutschen Arbeitsfront (DAF) die Organisation Kraft durch Freude gegründet.

Ereignisse Das Deutsche Reich nach der Machtergreifung 27. November: Im nationalsozialistischen Deutschland wird im Zuge der Gleichschaltung aller gesellschaftlichen Bereiche als Unterorganisation der Deutschen Arbeitsfront (DAF) die Organisation Kraft durch Freude gegründet. Sie hat das Ziel, den „Totalitätsanspruch“ des NS-Regimes mit der „Bildung einer wirklichen Volks- und Leistungsgemeinschaft aller Deutschen“ zu erfüllen.

Alpinismus mini|Blick auf die Nordwände der Drei Zinnen 14. August: Emilio Comici und den Brüdern Angelo und Giuseppe Dimai gelingt als ersten die Durchsteigung der Nordwand der Großen Zinne in den Sextener Dolomiten. 3. September: Als einzigem von sechs Expeditionsteilnehmern gelingt Jewgeni Michailowitsch Abalakow die Erstbesteigung des Pik Stalin, des im Pamir gelegenen höchsten Berges der Sowjetunion. Expeditionsleiter Nikolai Gorbunow muss kurz vor dem Gipfel aufgeben.

Badminton

Boxen mini|hochkant|Johann Rukeli Trollmann 1928 Am 28. Februar gewinnt Erich Seelig im Theater Flora in Hamburg den Boxkampf im Halbschwergewicht gegen den sechs Kilo schwereren Helmut Hartkopp. Als er im März seinen Titel verteidigen soll, wird er wegen seiner jüdischen Abstammung von der SA bedroht und ihm schließlich vom Verband Deutscher Faustkämpfer die Teilnahmeberechtigung abgesprochen. Der Titel ist in der Folge „vakant“. Am 9. Juni gewinnt Johann Wilhelm Trollmann gegen Adolf Witt den Titel gegen den Willen des Verbandes, weil er das Publikum auf seiner Seite hat. Acht Tage später wird dem Sinto der Titel wegen „armseligen Verhaltens“ wieder aberkannt. Im Juli kämpft Trollmann seinen letzten Kampf gegen Gustav Eder. Er kommt mit blondgefärbten Haaren, seine Haut mit weißem Puder bedeckt, als Karikatur eines „arischen“ Boxers in den Ring. Da ihm Auflagen gemacht wurden, die ihm seinen eigenen Kampfstil unmöglich machen, verliert er nach fünf Runden praktisch ohne zu kämpfen durch K. o.

Fußball Internationale Fußballveranstaltungen 2. April: Mit dem Spiel Schweiz gegen Italien wird der Europapokal der Fußball-Nationalmannschaften 1933 bis 1935 eröffnet. 11. Juni: Rumänien gewinnt den Balkan-Cup 1933 mit einem Sieg über Jugoslawien. 8. September: Der FK Austria Wien gewinnt im Praterstadion mit einem 3:1 über Inter Mailand den Mitropapokal 1933, nachdem das Hinspiel am 3. September in Mailand mit 1:2 verloren gegangen ist. Fußball-Weltmeisterschaft 1934/Qualifikation

Nationale Fußballmeisterschaften 11. Juni: Deutsche Fußballmeisterschaft 1932/33: Fortuna Düsseldorf wird durch einen 3:0-Finalsieg über den FC Schalke 04 Deutscher Fußballmeister. 2. Juli: Schweizer Fussballmeisterschaft 1932/33: Mit einem Sieg im Finalspiel über den Grasshopper Club Zürich wird Servette Genf Schweizer Meister. Österreichische Fußballmeisterschaft 1932/33: Der First Vienna FC 1894 wird zum zweiten Mal österreichischer Fußballmeister.

Vereinsgründungen 13. September: Der SV Austria Salzburg wird durch Fusion des Arbeitervereins FC Rapid Salzburg mit dem bürgerlichen Verein FC Hertha Salzburg gegründet.

Leichtathletik

Weltrekorde

Sprint

13. August: Tollien Schuurman, Niederlande, läuft die 200 Meter der Damen 24,6 s.

Mittelstreckenlauf

17. Mai: Luigi Beccali, Italien, läuft die 1500 Meter der Herren in 3:49,0 min. 17. Juli: Glenn Cunningham, USA, läuft die 800 Meter der Herren in 1:50,9 min. 17. Juli: Charles Hornbostel, USA, läuft die 800 Meter der Herren in 1:50,9 min. 9. September: Luigi Beccali, Italien, läuft die 1500 Meter der Herren in 3:49,2 min.

Hürdenlauf

28. Mai: Volmari Iso-Hollo, Finnland, läuft den 3000-Meter-Hindernislauf der Herren in 9:09,4 min. 8. Juni: John Morriss, USA, läuft die 110 Meter Hürden der Herren in 14,4 s.

Gehen

13. August: Václav Balšán, Tschechoslowakei, absolviert das 20-km-Gehen der Herren in 1:34:15 h.

Wurfdisziplinen 7. Juni: Matti Järvinen, Finnland, erreicht im Speerwurf der Herren 76,66 m. 3. Juli: Jadwiga Wajs, Polen, erreicht im Diskuswurf der Damen 42,56 m. 7. Juli: Matti Järvinen, Finnland, erreicht im Speerwurf der Herren 74,61 m. 25. Juli: Matti Järvinen, Finnland, erreicht im Speerwurf der Herren 74,28 m. 15. August: Jadwiga Wajs, Polen, erreicht im Diskuswurf der Damen 43,08 m.

Sprungdisziplinen 13. Juni: Walter Marty, USA, erreicht im Hochsprung der Herren 2,04 m.

Motorsport Automobilsport

Grand-Prix-Saison 1933

Eine Europameisterschaft wird 1933 nicht ausgetragen. Beim Gran Premio di Monza sterben mit Giuseppe Campari, Baconin Borzacchini und Stanisław Czaykowski gleich drei Piloten in einem Rennen.

Motorradsport

Motorrad-Europameisterschaft

Bei der im schwedischen Saxtorp ausgetragenen Motorrad-Europameisterschaft gewinnt der Brite Charlie Dodson auf New Imperial vor dem Einheimischen Rolf Gülich (Moto Guzzi) und seinem Landsmann Leo Davenport (Excelsior) den Titel in der 250-cm³-Klasse. Bei den 350ern siegt der britische Norton-Werksfahrer Jimmie Simpson vor seinem Teamkollegen und Landsmann Jimmie Guthrie und dem Schweden Rudolf Jönsson (Husqvarna). In der Halbliterklasse siegt der Einheimische Gunnar Kalén auf Husqvarna vor dem Belgier Pol Demeuter (FN) und dem Schweden Yngve Ericsson (ebenfalls Husqvarna).

Deutsche Motorrad-Straßenmeisterschaft

Deutsche Meister werden Arthur Geiss (DKW, 250 cm³), Hans Richnow (Rudge, 350 cm³), Otto Ley (Norton, 500 cm³), Paul Rüttchen (NSU, über 500 cm³), Ernst Loof / unbekannt (Imperia-Python, Gespanne 350 cm³), Hans Schumann / unbekannt (NSU, Gespanne 600 cm³) und Paul Weyres / ohne Passagier (Harley-Davidson, Gespanne 1000 cm³).

Radsport 6. bis 28. Mai: Der Italiener Alfredo Binda gewinnt den Giro d’Italia 1933, die Mannschaftswertung gewann das Team Legnano.

mini|Speicher (l.) mit André Leducq bei der Tour de France 1933 27. Juni bis 23. Juli: Der Franzose Georges Speicher gewinnt die Tour de France 1933 vor den Italienern Learco Guerra und Giuseppe Martano. Frankreich gewinnt außerdem die Teamwertung.

Rudern Cambridge besiegt Oxford im Boat Race.

Seifenkistenrennen 19. März: In Dayton findet das erste größere „Soap Box Derby“ (Seifenkistenrennen) mit 362 gemeldeten kleinen Fahrern statt.

Tischtennis 31. Januar bis 5. Februar: Tischtennisweltmeisterschaft 1933 im Kurort Baden (Österreich)

Wintersport 1. Februar: Bei der Bob-Weltmeisterschaft 1933 wird nur eine Veranstaltung durchgeführt, der Zweierbob der Männer. 6. bis 10. Februar: Alpine Skiweltmeisterschaften 1933 8. bis 12. Februar: Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 1933 findet erstmals ein Staffelrennen statt. 11./12. Februar: Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften 1933 der Damen und Paare 18./19. Februar: Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften 1933 der Herren 18. bis 26. Februar: Eishockey-Weltmeisterschaft 1933 Eiskunstlauf-Europameisterschaften 1933

Geboren Januar 1. Januar: Ford Konno, US-amerikanischer Schwimmer 1. Januar: Waichirō Ōmura, japanischer Fußballspieler († unbekannt) 1. Januar: Luigi Pennacchio, italienischer Skispringer († 2001) 1. Januar: Tadeusz Trojanowski, polnischer Ringer († 1997) 3. Januar: Mary Breen, australische Leichtathletin († 1977) 3. Januar: Albert Eloot, belgischer Radrennfahrer († 1954) 4. Januar: Hannelore Glaser-Franke, deutsche Skirennläuferin 4. Januar: Martin Zach, deutscher Eishockeyspieler († 2008) 5. Januar: Derek Johnson, britischer Leichtathlet und Sportfunktionär († 2004) 6. Januar: Franco Cacioni, venezolanischer Radrennfahrer († 1995) 6. Januar: Leszek Drogosz, polnischer Boxer († 2012) 7. Januar: Eberhard Mahle, deutscher Automobilrennfahrer († 2021) 8. Januar: Leo Honkala, finnischer Ringer und Ringertrainer († 2015) 8. Januar: Gerd Riedel, deutscher Fußballspieler († 2021) 9. Januar: Günther Wirth, deutscher Fußballspieler († 2020) 11. Januar: Fermín Donazar, uruguayischer Leichtathlet († 2018) 14. Januar: Luigi Gnocchi, italienischer Leichtathlet († 2014) 14. Januar: István Lang, ungarischer Radrennfahrer († 2007) 15. Januar: Óscar Saiz, venezolanischer Schwimmer 15. Januar: Arnold Tscharnuschewitsch, sowjetischer Fechter († 1991) 15. Januar: Werner Winsemann, kanadischer Fußballschiedsrichter 16. Januar: Eberhard Ferstl, deutscher Hockeyspieler († 2019) 16. Januar: Rolf Leue, deutscher Kanute († 2024) 16. Januar: Roger Ludwig, luxemburgischer Radrennfahrer († 2009) 17. Januar: Renzo Alverà, italienischer Bobfahrer († 2005) 17. Januar: Dan Waern, schwedischer Leichtathlet 18. Januar: Andrew Reddy, irischer Boxer († 2022) 18. Januar: Jean Vuarnet, französischer Skirennläufer († 2017) 18. Januar: Günther Ziegler, deutscher Radsportler († 2013) 20. Januar: Don Thompson, britischer Leichtathlet und Olympiasieger († 2006) 21. Januar: Manfred Gieseler, deutscher Radrennfahrer 21. Januar: Lauro Toneatto, italienischer Fußballspieler und -trainer († 2010) 22. Januar: Pawel Morschtschinin, sowjetischer Skilangläufer († 2009) 23. Januar: Tove Søby, dänische Kanutin 24. Januar: Bob Beattie, US-amerikanischer Alpinskitrainer und Sportkommentator († 2018) 24. Januar: Erwin Waldner, deutscher Fußballspieler († 2015) 26. Januar: Ercole Baldini, italienischer Radrennfahrer († 2022) 27. Januar: Alan Danson, britischer Radrennfahrer († 1988)

Februar 1. Februar: Wendell Anderson, US-amerikanischer Eishockeyspieler und Politiker († 2016) 1. Februar: Kolbrún Ólafsdóttir, isländische Schwimmerin († 1960) 5. Februar: Miloš Milutinović, jugoslawischer Fußballspieler und -trainer († 2003) 6. Februar: Ira Murchison, US-amerikanischer Leichtathlet († 1994) 7. Februar: Jerzy Boniecki, polnischer Schwimmer, Schwimmtrainer und Wasserballschiedsrichter († 2021) 7. Februar: Manuel Sanguily, kubanischer Schwimmer († 2022) 8. Februar: Don Burgess, britischer Radsportler 8. Februar: Reinelde Knapp, österreichische Leichtathletin († 2022) 8. Februar: Uno Palu, estnischer Leichtathlet († 2024) 10. Februar: Piet van der Kuil, niederländischer Fußballspieler 11. Februar: Roger Closset, französischer Fechter († 2020) 15. Februar: Semjon Rschischtschin, sowjetischer Leichtathlet († 1986) 16. Februar: Harry Köcher, deutscher Sportschütze († 2003) 16. Februar: Siegfried Schäfer, deutscher Ringer 18. Februar: Bobby Robson, britischer Fußballspieler und -trainer († 2009) 19. Februar: Egon Zimmermann, österreichischer Skirennläufer († 2016) 20. Februar: Humberto Maschio, argentinisch-italienischer Fußballspieler († 2024) 20. Februar: Günther Otte, deutscher Radrennfahrer († 2005) 21. Februar: Ralph Zloczower, Schweizer Fußballfunktionär († 2026) 22. Februar: Faith Thomas, australische Cricket- und Hockeyspielerin († 2023) 23. Februar: Boris Beljajew, sowjetischer Leichtathlet 23. Februar: Lee Calhoun, US-amerikanischer Leichtathlet († 1989) 25. Februar: Jean-Pierre Goudeau, französischer Leichtathlet († 2024)