zentriert|350px|Die Olympischen Ringe in St. Moritz Die Olympischen Winterspiele 1928 finden in St. Moritz statt. zentriert|350px|Blick auf das Olympische Stadion in Amsterdam während der Eröffnungsfeier Die Olympischen Sommerspiele finden in Amsterdam statt. Chronologie

Ereignisse Olympische Spiele

11. Februar: Der Schweizer Bundespräsident Edmund Schulthess eröffnet die II. Olympischen Winterspiele in St. Moritz, die bis zum 19. Februar dauern werden. 19. Februar: Am letzten Tag des olympischen Eishockeyturniers in St. Moritz in der Schweiz, das gleichzeitig als 3. Eishockey-Weltmeisterschaft und 13. Eishockey-Europameisterschaft gilt, deklassiert Kanada die Schweiz mit 13:0 und wird damit Weltmeister und Olympiasieger. Schweden wird mit einem 3:1 über Großbritannien Olympiazweiter und Europameister. Am Abend enden die II. Olympischen Winterspiele mit der Abschlussfeier. Die vier Wettbewerbe im nordischen Skisport gelten gleichzeitig als 5. Nordische Skiweltmeisterschaften. Es finden überdies ein Militärpatrouillenlauf und Skijöring als Demonstrationswettbewerbe statt.

mini|hochkant|Percy Williams nach seinem Sieg im olympischen 100-Meter-Rennen 17. Mai: Prinz Hendrik der Niederlande eröffnet im Olympiastadion Amsterdam des Architekten Jan Wils die IX. Olympischen Sommerspiele, an denen unter anderem Johnny Weissmüller und Paavo Nurmi teilnehmen. Die Spiele dauern bis zum 12. August.

Badminton

Erste Austragung der singapurischen Badmintonmeisterschaften

Fußball

20. Juni: Der spanische Fußballverein Real Valladolid entsteht aus der Fusion zweier örtlicher Clubs. Baltic Cup 1928 Europapokal der Fußball-Nationalmannschaften 1927 bis 1930 Mitropapokal 1928

Leichtathletik

Leichtathletik-Weltrekorde

Sprint

25. Mai: Helmut Körnig, Deutschland, läuft die 200 Meter der Männer in 21,0 s. 12. Mai: Emerson Spencer, USA, läuft die 400 Meter der Männer in 47,0 s.

Mittelstreckenlauf

2. August: Lina Radke, Deutschland, läuft die 800 Meter der Frauen in 2:16,8 min. 7. August: Lloyd Hahn, USA, läuft die 800 Meter der Männer in 1:51,4 min.

Hürdenlauf

4. Juli: Morgan Taylor, USA, läuft die 400 Meter Hürden der Männer in 52,0 s. 31. Juli: George Weightman, Südafrika, läuft die 110 Meter Hürden der Männer in 14,6 s.

Gehen

16. September: Romano Vecchietti, Italien, absolviert das 50-km-Gehen der Männer in 4:30:22 h.

Wurfdisziplinen 3. Juni: Ruth Lange, Deutschland, stößt im Kugelstoßen der Frauen 11,52 m. 30. Juni: Guschi Hargus, Deutschland, erreicht im Speerwurf der Frauen 38,36 m. 15. Juli: Grete Heublein, Deutschland, stößt im Kugelstoßen der Frauen 11,96 m. 28. Juli: Elisabeth Schumann, Deutschland, erreicht im Speerwurf der Frauen 38,40 m. 15. August: Erik Lundqvist, Schweden, wirft im Speerwurf der Männer 71,01 m. 18. August: Guschi Hargus, Deutschland, erreicht im Speerwurf der Frauen 38,39 m. 22. August: Hans Hoffmeister, Deutschland, erreicht im Diskuswurf der Männer 48,77 m. 26. August: Emil Hirschfeld, Deutschland, stößt im Kugelstoßen der Männer 16,04 m. 31. August: Halina Konopacka, Polen, erreicht im Diskuswurf der Frauen 39,62 m.

Sprungdisziplinen 28. April: Lee Barnes, USA, springt im Stabhochsprung der Männer 4,30 m. 9. Mai: Sylvio Cator, Haiti, erreicht im Weitsprung der Männer 7,93 m. 20. Mai: Kinue Hitomi, Japan, erreicht im Weitsprung der Frauen 5,98 m.

Mehrkampf 31. Mai: Paavo Yrjola, Finnland, erreicht im Zehnkampf der Männer 8053 Punkte.

Motorsport Motorradsport

Motorrad-Europameisterschaft

Bei der auf dem Circuit de Meyrin in der Schweiz ausgetragenen Motorrad-Europameisterschaft gewinnt der Einheimische Paul Lehmann auf Moser vor seinem Landsmann und Markenkollegen W. Brehm und dem Italiener Omobono Tenni (G.D.) den Titel in der erstmals ausgetragenen 125-cm³-Klasse. Bei den 175ern siegt der Italiener Alfredo Panella auf Ladetto-Blatto vor seinem Landsmann Riccardo Brusi (Benelli) und dem Franzosen Albert Sourdot (Monet et Goyon). In der Viertelliterklasse setzt sich der Brite Cecil Ashby auf OK-Supreme gegen seinen Landsmann Jock Porter (New Gerrard) und den Einheimischen Orlindo Geisler (Moto Guzzi) durch. Bei den 350ern siegt der Brite Wal Handley auf Motosacoche vor seinem Landsmann Jimmie Guthrie (Norton) und dem Schweizer Bruno Martinelli (ebenfalls Motosacoche). In der 500-cm³-Klasse siegt ebenfalls Wal Handley, diesmal auf A.J.S., vor seinen Landsleuten und Rudge-Piloten Ernie Nott und Graham Walker. Den erstmals ausgetragenen Lauf der 350-cm³-Gespanne, bei dem nur zwei Fahrzeuge das Ziel erreichen gewinnt der Brite Syd Crabtree mit unbekanntem Beifahrer auf Excelsior vor dem Einheimischen E. Pfister (Royal Enfield). Im ebenfalls zum ersten Mal ausgetragenen Rennen der 600-cm³-Gespanne siegt der Einheimische Edgar d’Eternod auf Sunbeam vor Ernie Nott (Rudge) und dem Schweizer Ehepaar Hans und Cilly Stärkle (Scott) Beim 1000-cm³-Gespannrennen erreichte kein Starter das Ziel.

Deutsche Motorrad-Straßenmeisterschaft

Deutsche Meister werden Arthur Geiss (DKW, 175 cm³), Walfried Winkler (DKW, 250 cm³), Erich Pätzold (Sunbeam, 350 cm³), Hans Soenius (BMW, 500 cm³) und Toni Bauhofer (BMW, über 500 cm³).

Radsport

12. Mai bis 3. Juni: Giro d’Italia 1928 17. Juni bis 15. Juli: Tour de France 1928 14. bis 20. August: Bahnradsport-Weltmeisterschaften 1928 16. August: Straßenradsport-Weltmeisterschaften 1928

Schach

21. Juli bis 6. August: Ungarn gewinnt die Schacholympiade 1928 in Den Haag.

Tennis

19. Mai: In Paris wird die Tennisarena Stade Roland Garros eröffnet. In ihr werden in der Folge die seit 1891 existierenden French Open ausgetragen.

Tischtennis

Tischtennisweltmeisterschaft 1928 25. bis 29. Januar in Stockholm (Schweden)

Wintersport

25./26. Februar sowie 5./6. März: Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften 1928 4. März: In St. Anton am Arlberg endet das erste Arlberg-Kandahar-Rennen, eine aus Slalom und Abfahrtslauf bestehende alpine Skisportveranstaltung. Eiskunstlauf-Europameisterschaft 1928

Geboren Januar 1. Januar: Mohsin Nazar Khan, pakistanischer Leichtathlet 1. Januar: Hap Sharp, US-amerikanischer Automobilrennfahrer († 1993) 1. Januar: Reynir Sigurðsson, isländischer Leichtathlet († 2017) 1. Januar: Wiktor Grigorjewitsch Werschinin, sowjetischer Radrennfahrer († 1989) 3. Januar: Klaus Schulze, deutscher Ruderer († 2013) 4. Januar: Boško Vuksanović, jugoslawischer Wasserballspieler und -trainer († 2011) 6. Januar: Derek Saunders, englischer Fußballspieler († 2018) 6. Januar: Alberto Triulzi, argentinischer Leichtathlet († 1968) 8. Januar: Jeen van den Berg, niederländischer Eisschnellläufer († 2014) 8. Januar: Tan Eng Yoon, singapurischer Leichtathlet und Leichtathletiktrainer († 2010) 9. Januar: Mel Pearce, australischer Hockeyspieler († 2011) 10. Januar: Imre Hódos, ungarischer Ringer († 1989) 10. Januar: Wassili Wlassenko, sowjetischer Leichtathlet († 2020) 11. Januar: Göte Blomqvist, schwedischer Eishockeyspieler († 2003) 11. Januar: Åke Lindman, finnischer Fußballspieler († 2009) 12. Januar: Bill Lange, US-amerikanischer American-Football-Spieler († 1995) 12. Januar: Zdeněk Procházka, tschechoslowakischer Fußballspieler († 2016) 12. Januar: Lloyd Ruby, US-amerikanischer Automobilrennfahrer († 2009) 12. Januar: Giovanni Steffè, italienischer Ruderer († 2016) 12. Januar: Vic Toweel, südafrikanischer Boxer († 2008) 13. Januar: Herbert Barten, US-amerikanischer Leichtathlet 13. Januar: Vladimir Čonč, jugoslawisch-kroatischer Fußballspieler († 2012) 13. Januar: Bengt Gustavsson, schwedischer Fußballspieler und -trainer († 2017) 14. Jänner: Erich Welt, österreichischer Radrennfahrer 18. Januar: Josef Erben, deutscher Skirennläufer († 2025) 18. Januar: Alexander Gomelski, russischer Basketballspieler und -trainer († 2005) 18. Januar: Terence Higgins, britischer Leichtathlet († 2025) 18. Januar: Attila Keresztes, ungarischer Fechter († 2002) 19. Januar: John Treloar, australischer Leichtathlet († 2012) 21. Januar: James Achurch, australischer Leichtathlet († 2015) 21. Januar: Anna-Lisa Eriksson, schwedische Skilangläuferin († 2012) 21. Januar: Carlos Sandoval, guatemaltekischer Radrennfahrer († unbekannt) 23. Januar: Eugenio Monti, italienischer Bobfahrer († 2003) 23. Januar: Allen Stack, US-amerikanischer Schwimmer († 1999) 24. Januar: Beatriz Kretschmer, chilenische Leichtathletin 28. Januar: Karl Köhler, deutscher Fußballspieler 28. Januar: Willi Sturm, deutscher Wasserballspieler († 1993) 30. Januar: Wiktor Baranow, sowjetischer Skilangläufer († 2005) 31. Januar: Fernando Lapuente, argentinischer Leichtathlet († 1993)

Februar 1. Februar: Jacques Lefèvre, französischer Fechter († 2024) 3. Februar: Svend Wad, dänischer Boxer († 2004) 5. Februar: Ron Cooper, britischer Boxer († 2023) 6. Februar: Sjel de Bruijckere, niederländischer Fußballspieler († 2011) 6. Februar: Géza Varasdi, ungarischer Leichtathlet († 2022) 9. Februar: Rinus Michels, niederländischer Fußballtrainer († 2005) 12. Februar: Veini Kontinen, finnischer Skilangläufer († 2010) 13. Februar: Bartholomäus Brötzner, österreichischer Ringer († 2015) 14. Februar: Bill Parnell, kanadischer Leichtathlet († 2008) 15. Februar: Wazir Ali, pakistanischer Radrennfahrer († 1999) 20. Februar: Erik Larsen, dänischer Ruderer († 1952) 20. Februar: Kalevi Lehtovirta, finnischer Fußball-, Eishockey- und Bandyspieler († 2016) 20. Februar: Johannes Röhrig, niederländischer Fußballspieler († 2012) 21. Februar: Reino Poutanen, finnischer Ruderer († 2007) 21. Februar: Cecil Sandford, britischer Motorradrennfahrer († 2023) 21. Februar: Vasile Tiță, rumänischer Boxer († 2013) 22. Februar: Ingrid Wigernæs, norwegische Skilangläuferin († 2023) 23. Februar: Hans Herrmann, deutscher Automobilrennfahrer († 2026) 23. Februar: Luis de Ridder, argentinischer Skisportler († 2004) 23. Februar: André Strappe, französischer Fußballspieler und -trainer († 2006) 24. Februar: Ursel Burmeister, deutsche Handballspielerin 24. Februar: Paulette Veste, französische Leichtathletin 25. Februar: Paul Elvstrøm, dänischer Segler († 2016) 25. Februar: Lovro Radonić, jugoslawischer Wasserballspieler († 1990) 27. Februar: Heinrich Heß, deutscher Kanute († 1993) 28. Februar: Jaime Gutiérrez, kolumbianischer Fußballspieler († 2010) 28. Februar: Kauko Salomaa, finnischer Eisschnellläufer († 2016)

März 1. März: Giovanni Zuddas, italienischer Boxer († 1996) 2. März: Giovanni Roma, italienischer Radrennfahrer († 2007) 2. März: Roland Ströhm, schwedischer Radrennfahrer († 2017) 3. März: Diane Foster, kanadische Leichtathletin und Olympiateilnehmerin († 1999) 3. März: Paul Maier, deutscher Fußballspieler 3. März: Dieter Riemenschneider, deutscher Fußballspieler 4. März: Eduardo Guerrero, argentinischer Ruderer († 2015) 4. März: Eva Hög, finnische Skilangläuferin († 2023) 4. März: Juan Kahnert, argentinischer Leichtathlet († 2021) 5. März: Jelisaweta Dementjewa, sowjetische Kanutin († 2022) 5. März: Anton Huiskes, niederländischer Eisschnellläufer und Eisschnelllauftrainer († 2008) 5. März: Bob McMillen, US-amerikanischer Leichtathlet († 2007) 6. März: Günter Leich, deutscher Fußballspieler († 2026) 8. März: Bill Lomas, britischer Motorradrennfahrer († 2007) 9. März: Frank Rivera, puerto-ricanischer Leichtathlet († 2013) 11. März: June Maston, australische Leichtathletin († 2004) 12. März: Milan Perič, tschechoslowakischer Radrennfahrer († 1967) 12. März: Harry Wade, kanadischer Basketballspieler († 2016) 13. März: Ana María Fontán, argentinische Leichtathletin († 2011) 14. März: Srboljub Krivokuća, jugoslawischer Fußballspieler und -trainer († 2002) 15. März: Raymonde Vergauwen, belgische Schwimmerin († 2018) 16. März: Wakanohana Kanji I., japanischer Sumoringer und 45. Yokozuna († 2010) 18. März: Antonio Pacenza, argentinischer Boxer († 1999) 19. März: Arthur Cook, US-amerikanischer Sportschütze († 2021)