miniatur|Fachwerkgebäude in Pillingsdorf
Pillingsdorf ist ein Ortsteil der Gemeinde Triptis im thüringischen Saale-Orla-Kreis.
Die Gemeinde bestand aus den Ortsteilen Pillingsdorf und Burkersdorf.
Geschichte Am 12. März 1358 wurde Pillingsdorf erstmals urkundlich erwähnt.Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 219. Es gab bereits einen Pfarrer, daraus folgt, dass es eine Kirche besaß.
Am 1. Juli 1950 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Burkersdorf eingegliedert. Am 1. Januar 2012 wurde Pillingsdorf nach Triptis eingemeindet.StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2012 Der Ort weist große fränkische Vierseithöfe in Fachwerkbauweise auf.
Einwohnerentwicklung Entwicklung der Einwohnerzahl der Gemeinde Pillingsdorf (jeweils 31. Dezember): 1994: 137 1995: 137 1996: 150 1997: 172 1998: 174 1999: 179 2000: 186 2001: 189 2002: 187 2003: 191 2004: 173 2005: 174 2006: 173 2007: 170 2008: 165 2009: 168 2010: 168 2011: 151 Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik
Wappen Das Wappen wurde am 15. Juli 1994 durch das Thüringische Landesverwaltungsamt genehmigt.
Blasonierung: „In Silber mit einem rotbordierten Schildhaupt, das durch einen roten Pfahl gespalten und mit zwei roten Andreaskreuzen belegt ist, auf einem grünen Schildfuß ein schwarzer, linksschreitender Eber mit goldener Bewehrung.“
Der Eber geht auf das bis 1952 geführte Siegel zurück und versinnbildlicht die wildreiche Gegend; der grüne Schildfuß symbolisiert die waldreiche Umgebung des Ortes. Das bordierte Schildhaupt zeigt ein in der Gemeinde typisches Fachwerk; die beiden Andreaskreuze stehen für die beiden Ortsteile.Hartmut Ulle: Neues Thüringer Wappenbuch. Band 2: Ilmkreis, Jena, Kyffhäuserkreis, Saale-Orla-Kreis, Saalfeld-Rudolstadt (Landkreis), Schmalkalden-Meiningen (Landkreis), Suhl. 2., veränderte, überarbeitete Auflage. Arbeitsgemeinschaft Genealogie Thüringen, Erfurt 1997, ISBN 3-9804487-2-X, S. 41.
Das Wappen wurde von dem Goßwitzer Manfred Fischer gestaltet.
Einzelnachweise
Weblinks
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