Christoph Störmer (geboren 1994 in München) ist ein deutscher Politiker (Bündnis 90/Die Grünen). Seit 2026 ist er Mitglied im Berliner Abgeordnetenhaus.
Leben Störmer wurde in München geboren. Nach seinem Abitur studierte er von 2014 bis 2018 an der Universität Passau Staatswissenschaften (Bachelor); daran schloss er von 2019 bis 2021 einen Master in Zeitgeschichte an der Universität Potsdam an. Von 2021 bis 2023 studierte Störmer außerdem Urbane Zukunft (M.A.) an der Fachhochschule Potsdam.
Nach verschiedenen Praktika, unter anderem bei Rosi Steinberger (bayerische Landtagsabgeordnete) und der Heinrich-Böll-Stiftung, war Störmer als freier Mitarbeiter beim RBB tätig. Ab 2020 arbeitete Störmer bei der Deutschen Umwelthilfe, zuletzt war er dort Referent für Klima- und Umweltschutz. Dort war er unter anderem verantwortlich für die erfolgreiche Klage der Deutschen Umwelthilfe vor dem Bundesverwaltungsgericht, das entschied, dass die Bundesregierung ihr Klimaschutzprogramm aus dem Jahr 2023 nachbessern musste.
Störmer ist seit mehreren Jahren Mitglied der Partei Bündnis 90/Die Grünen. Die Partei nominierte Störmer für die Wahlen zum Abgeordnetenhaus 2026 ausschließlich im Wahlkreis Tempelhof-Schöneberg 3, ohne Platz auf der Landesliste. Störmer gewann mit 28,1 Prozent das Direktmandat und zog ins Parlament ein. Der Wahlkreis war der einzige bei der Wahl, in dem Bündnis 90/Die Grünen an Zweitstimmen hinzugewinnen konnten.
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Einzelnachweise
Kategorie:Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert) Kategorie:Bündnis-90/Die-Grünen-Mitglied Kategorie:Person (Deutsche Umwelthilfe) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1994 Kategorie:Mann