Gerd Schmidt (* 16. Juli 1946 in Wiesbaden) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.
Sportlicher Werdegang Schmidt begann mit dem Vereinsfußball 1956 bei der SpVgg Nassau Wiesbaden, die der Mittelfeldspieler 1966 in Richtung des hessischen Amateurligisten SV Wiesbaden verließ. Mit dem Klub stieg er in die zweitklassige Regionalliga Süd auf, verpasste aber mit dem Neuling am Ende der Spielzeit 1967/68 trotz zwei Saisontoren in 23 Ligaspielen den Klassenerhalt. Nach einem Jahr in der Amateurliga Hessen kehrte er 1969 in die Regionalliga zurück, als er sich dem Aufsteiger FSV Frankfurt anschloss. Die Spielzeit 1969/70 endete für ihn ebenso mit dem direkten Wiederabstieg. Erneut lief er eine Saison in der Amateurliga auf, ehe er sich zum Zweitligawechsel entschloss.
Ab Sommer 1971 lief Schmidt unter Trainer Bernd Hoss für den 1. FSV Mainz 05 in der Regionalliga Südwest auf. Dabei gehörte er auf Anhieb zu den Stamnmnspielern, in der Spielzeit 1971/72 bestritt er an der Seite von unter anderem Gerd Klier, Willi Löhr, Herbert Renner und Hans-Jürgen Richter alle 30 Saisonspiele und erreichte mit der Mannschaft den vierten Tabellenplatz. In der folgenden Saison bremste ihn eine rote Karte bei einer 0:3-Niederlage bei Gummi-Mayer Landau aus, in deren Folge er zunächst gesperrt war und anschließend seinen Stammplatz wiedererkämpfen musste. Als Südwestmeister erreichte er mit der Mannschaft die Aufstiegsrunde zur Bundesliga, hier bestritt er wiederum alle acht Partien als Stammspieler und war beim 4:1-Sieg über den Karlsruher SC auch als Torschütze erfolgreich. Als Gruppendritter hinter Aufsteiger SC Fortuna Köln und dem FC St. Pauli verpasste er mit der Mannschaft den Sprung in die deutsche Beletage. In der Spielzeit 1973/74 bestritt er 27 der 30 Saisonspiele, als Tabellenfünfter qualifizierte er sich mit den Mainzern für die neu geschaffene 2. Bundesliga. Dort gehörte er unter Neutrainer Uwe Klimaschefski weiterhin zum erweiterten Stammspielerkreis und schwankte bei seinen 25 Saisoneinsätzen zwischen Startelf und Ersatzbank. Nachdem er im letzten Drittel der Spielzeit 1974/75 nur noch vereinzelt zum Einsatz gekommen war, erhielt er beim 3:2-Auswärtserfolg bei Wormatia Worms am letzten Spieltag als Einwechselspieler für Siegfried Köstler in der Schlussviertelstunde nochmals Abschiedsspielminuten.
Zum Ausklang der aktiven Karriere schloss sich Schmidt 1975 dem zwei Jahre zuvor aus der hessischen Amateurliga abgestiegenen Germania Wiesbaden an, wobei er den Klub nach nur einer Spielzeit in Richtung der in der Amateurliga Südwest spielenden Hassia Bingen verließ. Mit dem Klub spielte er in der Spielzeit 1977/78 gegen seinen Ex-Klub aus Mainz, der sich vor Vizemeister Hassia Bingen die Südwestmeisterschaft holte. Nach der als Tabellensechster beendeten Auftaktsaison zur neu geschaffenen Oberliga Südwest beendete Schmidt die aktive Laufbahn.
Weblinks
https://www.fsv05.de/spieler/gschmidt.html
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