Béla Gyula Erődi (* 10. Februar 1882 in Vințu de Jos; † 10. Februar 1946 in Alsóörs) war ein ungarischer Turner und Ringer.

Sportliche Laufbahn Béla Erődi war zunächst als Ringer erfolgreich. 1904 und 1905 konnte er die nationalen Meisterschaften gewinnen. Ein Jahr darauf nahm er an den Olympischen Zwischenspielen in Athen teil. Im Ringen trat er in der Leichtgewichtsklasse des griechisch-römischen Stils an und belegte einen geteilten siebten Platz.

Die Einzelmehrkampfwettbewerbe im Turnen schloss er auf einem geteilten sechsten bzw. siebten Platz ab, mit der Mannschaft (Riegenturnen) wurde er Sechster. Am erfolgreichsten verlief für Erődi das Tauhangeln. Hier wurde er hinter dem Griechen Georgios Aliprantis Zweiter. Zwar hatte sein weiterer Kontrahent Konstantinos Kozanitas denselben Rückstand von 2,4 Sekunden auf den Sieger, doch hatte Kozanitas unerlaubt den Klettermast mit den Beinen berührt, so dass er gegenüber Erődi zurückgesetzt wurde und der Ungar somit die Silbermedaille erhielt.

1907 gewann Erődi als Mitglied von Postás SE Budapest den nationalen Titel im Einzelturnen. Nach seiner aktiven Karriere wurde er Turntrainer und betreute neben Postás auch Újpesti TE. Bei den Olympischen Spielen 1928 in Amsterdam war er Teil des Trainerstabs der ungarischen Turnerriege.

Béla Erődi verstarb an seinem 64. Geburtstag.

Weblinks

Kategorie:Turner (Ungarn) Kategorie:Ringer (Ungarn) Kategorie:Olympiateilnehmer (Ungarn) Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Zwischenspiele 1906 Kategorie:Ungar Kategorie:Geboren 1882 Kategorie:Gestorben 1946 Kategorie:Mann