Genzei Nippon – Yūkoku Rengō (; „Steuersenkung[en] Japan – Patriotischer Bund“) ist eine politische Partei bzw. technisch „politische Gruppierung“ in Japan. Sie vereinigte im Januar 2026 für die bevorstehende Repräsentantenhauswahl 2026 die Nationalpolitiker der Genzei Nippon von Takashi Kawamura aus Aichi mit dem Yūkoku Rengō des Ex-KDP-Abgeordneten Kazuhiro Haraguchi aus Saga und einzelnen Mitgliedern anderer Parteien. Bei Gründung umfasste sie fünf Abgeordnete im Repräsentantenhaus (fünf Mitglieder des Nationalparlaments zum Jahresende oder ein Mitglied und über zwei Prozent der Stimmen in einem Wahlsegment bei einer der drei Wahlen zum aktuellen Parlament sind rechtliches Parteienkriterium), fiel bei der Wahl aber auf einen Abgeordneten zurück.

Kawamura und weitere Genzei-Kandidaten waren bei der Repräsentantenhauswahl 2024 unter dem Banner der Konservativen Partei Japans (Nippon Hoshutō) angetreten, hatten diese aber 2025 verlassen. Haraguchi hatte 2025, zunächst noch als Mitglied der KDP (Mehrfachmitgliedschaften sind in „politischen Gruppierungen“ möglich), den gegen Globalisierung und Impfungen positionierten Yūkoku Rengō begründet. Als Premierministerin Sanae Takaichi im Januar 2026 das Repräsentantenhaus auflöste, schlossen sich die beiden Gruppen für die resultierende Wahl zusammen. Neben Kawamura (Wahlkreis Aichi 1) und Haraguchi (Saga 1) waren die Gründungsmitglieder im Repräsentantenhaus Yūko Takegami (vorher Genzei/Konservative Partei, Verhältniswahl Tōkai), Masaki Hiraiwa (vorher …→DVP→parteilos→Genzei, Verhältniswahl Kinki) und Atsushi Suzuki (vorher Sanseitō, Verhältniswahl Süd-Kantō). Kawamura, Takegami und Hiraiwa hatten vorher die Fraktion Genzei Hoshu Kodomo (, „Genzei Konservative Kinder“) gebildet. Haraguchi und Kawamura wurden gemeinsame Kovorsitzende (kyōdō-daihyō) der Partei.

Gesellschafts- und Verfassungspolitisch konservativ und nationalistisch positioniert forderte Haraguchi unter anderem die vollständige Abschaffung der Mehrwertsteuer. Ein gemeinsames Wahlprogramm kam nicht zustande.

Bei der Wahl 2026 verteidigte nur Kawamura seinen Sitz, die insgesamt 17 anderen Kandidaten der Partei einschließlich der Amtsinhaber waren erfolglos. Sie blieb in beiden Wahlsegmenten unter zwei Prozent landesweit. Kawamura wurde anschließend fraktionslos. (In beiden Kammern des Nationalparlaments sind zwei Abgeordnete die Voraussetzung zur Bildung einer Fraktion.)

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