Ottomühle ist eine Ortslage mit gleichnamiger früherer Mühle in der Gemeinde Rosenthal-Bielatal im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge in Sachsen. Geschichte Die Mühle im oberen Bielatal, die knapp 3 km von der deutsch-tschechischen Grenze entfernt am Zusammentreffen von Bielatal und Glasergrund sowie südwestlich von Rosenthal liegt, wurde Anfang des 16. Jahrhunderts als Glasgrundmühle erstmals erwähnt. Das erinnert an eine Glasschleife. 1651 wurde die Mühle von einem kurfürstlichen Förster gekauft, der den Wildzaun an der sächsisch-böhmischen Grenze pflegen musste. Von damals kommt der Name Zaunsknechtsmühle.Rolf Böhm: Wanderkarte der Sächsischen Schweiz Bielatalgebiet. 1:10000. 2. Auflage. Bad Schandau 1995, ISBN 3-910181-05-8. Richters Reiseführer Sächsische Schweiz erwähnt noch 1914 eine „Zaunknechtsmühle (Bes. R. Otto) ein schön gelegenes neuerbautes Gasthaus“.Richters Reiseführer Sächsische Schweiz. 2. Auflage. Berlin/Hamburg/Leipzig 1914, S. 121. Später erhielt die Mühle und die Ortslage nach dem Besitzer (seit 1880) den Namen Ottomühle. Zu DDR-Zeiten ein Ferienheim der Handwerkskammer, hatte die Familie Otto nach der Wiedervereinigung das Anwesen erneut erworben. Die Immobilie stand Mitte 2026 zum Verkauf und wird derzeit (09/2026) renoviert (siehe Bild).

alt=Station der Bergwacht bei der Ottomühle|mini|Station der Bergwacht In der Ortslage Ottomühle befindet sich eine Station der Bergwacht, die von Ostern bis Ende Oktober besetzt ist, und 2024 saniert übergeben wurde.

In der Ortslage Ottomühle befindet sich auch eine Hütte des Sächsischen Bergsteigerbundes, die Bielatalhütte.

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