Door Kickers ist ein pausierbares Echtzeit-Taktikspiel, das von dem rumänischen Indie-Studio KillHouse Games entwickelt wurde und 2014 erschien. Mit Door Kickers: Action Squad existiert ein Ableger und mit Door Kickers 2: Task Force North ein direkter Nachfolger.
Spielprinzip Der Spieler steuert eine Spezialeinheit aus der Vogelperspektive. Das Geschehen läuft in Echtzeit ab, lässt sich aber jederzeit pausieren. Dabei werden Positionen und Sichtrichtungen vorgegeben sowie Befehle zum Aufsprengen oder Eintreten von Türen sowie der Einsatz von automatischen Waffen oder schallgedämpften Pistolen. Ein Einsatz wird als Replay gespeichert. Neben Primär- und Sekundärzielen wie dem Eliminieren aller Verbrecher oder Befreien aller Geiseln gibt es auch Herausforderungen wie den Kampf mit nur einem Mann oder den Verzicht auf den Planungsmodus.
Entwicklung Eine Alphaversion wurde bereits zum Verkauf angeboten und das Spiel bei Steam Greenlight eingereicht. Kurz nach der Veröffentlichung erschien ein kostenloses Update. Es wurden eine zusätzliche Kampagne, neue Waffen, ein neuer Gegnertyp und eine neue Missionsvariante (laufender Raubüberfall) hinzugefügt. Mit Version 1.1.0 wurde dem Spiel ein Koop-Modus hinzugefügt. Es war der GameStar-Ausgabe vom 22. November 2017 als Vollversion beigelegt. Am 26. Dezember 2020 erschien eine Portierung für Nintendo Switch.
Rezeption
Benjamin Danneberg von GameStar wies darauf hin, dass das Spiel sehr herausfordernd sei. Der Spieler müsse sich den Erfolg hart erarbeiten. Es fordere Denken, Genauigkeit, Lernfähigkeit und Durchhaltevermögen. Im Indie-Check von GamersGlobal wurde es als „leicht zu lernen, schwer zu meistern“ eingestuft. Es sei durch die Kürze der Missionen auch motivierend. Robert Hähnel von IGN beurteilte es ebenfalls als gut nachvollziehbar für Einsteiger und anspruchsvoll genug für Genre-Veteranen.
Eike Cramer von 4Players gefiel, dass nur überlegtes, planvolles, taktisches Vorgehen im Gefecht zähle. Die Einsätze seien abwechslungsreich. Die Rangaufstiege der Einsatzkräfte sorgten für Motivation. Ein erzählerischer Rahmen fehle. Tim Schürmann fühlte sich an die Spielereihen SWAT und Rainbow Six rückerinnert. Die Grafik bezeichnete er als karg und zweckmäßig. Das Spiel sei schwierig, aber niemals unfair.
Weblinks
Einzelnachweise
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