Wiesenhaus war ein Forsthaus nordnordwestlich von Niemegk auf der Gemarkung des Rittergutes Rabenstein.Peter P. Rohrlach: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil V: Zauch-Belzig. Erstauflage. Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1992. (Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2011, ISBN 978-3-941919-82-2, S. 469) Die ehemalige Ortslage liegt im Landkreis Potsdam-Mittelmark in Brandenburg.
Geschichte 1837 bestand eine einzeln gelegene Wiesenaufseherwohnung. 1858 wurde der Wohnplatz als Forsthaus mit einem Wohngebäude und einem Wirtschaftsgebäude beschrieben. Für 1861 ist die Bezeichnung Wiesenhaus überliefert. Verwaltungsmäßig gehörte Wiesenhaus bis 1849 zum Patrimonialgericht Rabenstein, von 1849 bis 1878 zur Gerichtskommission Niemegk und seit 1879 zum Amtsgericht Belzig. Grundherrschaftlich gehörte der Ort zum Gut Rabenstein. Kirchlich war Wiesenhaus nach Raben eingepfarrt. 1895 bestand ein Wohnhaus. Im selben Jahr wurde der Wohnplatz letztmals gesondert genannt. Danach wurde Wiesenhaus nicht mehr als eigenständiger Wohnplatz ausgewiesen.
Bevölkerungsentwicklung Einwohnerentwicklung von Wiesenhaus Jahr 1858 1871 1885 Einwohner 5 3 7
Literatur Peter P. Rohrlach: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil V: Zauch-Belzig. Erstauflage. Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1992. (Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2011, ISBN 978-3-941919-82-2, S. 469)
Einzelnachweise
Kategorie:Wüstung im Landkreis Potsdam-Mittelmark Kategorie:Ersterwähnung 1837 Kategorie:Rabenstein/Fläming