mini|hochkant|Bildnis in der Kathedrale von Viterbo Muzio Gallo (* 21. April 1721 in Osimo; † 13. Dezember 1801 in Viterbo) war ein italienischer Kardinal und Bischof der Römisch-katholischen Kirche.
Leben Gallo studierte ab 1743 an der Päpstlichen Akademie für Adlige und erwarb an der Universität La Sapienza den Doktorgrad in utroque iure. Während des Pontifikats Benedikt XIV. ging er nach Rom. Dort wirkte er als Gouverneur von Osimo sowie als Sekretär des Kardinalkollegiums, der Konsistorialkongregation und der Ritenkongregation. Am 22. September 1770 empfing er die Diakonatsweihe und 1785 die Priesterweihe.
Pius VI. erhob ihn im Konsistorium vom 14. Februar 1785 in den Kardinalsrang. Am 11. April desselben Jahres erhielt er die Titelkirche Sant’Anastasia al Palatino.
Am Tag seiner Kardinalserhebung wurde er zum Bischof von Viterbo e Tuscania ernannt und empfing am 17. April desselben Jahres durch Kardinal Francesco Saverio de Zelada die Bischofsweihe; Mitkonsekratoren waren Martino Bianchi, Erzbischof von Lucca, und Pierluigi Galletti, Titularbischof von Cyrene.
Am Konklave 1799–1800, aus dem Pius VII. als Papst hervorging, nahm er nicht teil.
Gallo starb im Alter von 80 Jahren in Viterbo und wurde in der dortigen Kathedrale beigesetzt.
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