Die Belgisch-Rheinische Gesellschaft der Kohlenbergwerke an der Ruhr, französisch Société Anonyme Belge-Rhénane des Charbonnages de la Ruhr, war eine bis 1852 gebildete Aktiengesellschaft, die Ruhrbergbau von Düsseldorf aus verwaltete.

Geschichte Am 30. Dezember 1849 beschlossen belgische und deutsche Aktionäre, die Belgisch-Rheinische Gesellschaft der Kohlenbergwerke an der Ruhr zu gründen. Sie ging aus der Société Anglo-Belge des Mines du Rhin hervor, die infolge der politischen Unruhen der Revolution von 1848/1849 in finanzielle Schieflage geraten war. Um frisches Kapital zu beschaffen, schlossen sich die Investoren zur Belgisch-Rheinischen Gesellschaft zusammen. Ihre Konzession erhielt die Aktiengesellschaft, die anfangs mit einem Aktienkapital von 2 Millionen Francs ausgestattet war, durch die Königliche Regierung Düsseldorf am 10. März 1852.Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Düsseldorf, Ausgabe Nr. 17 vom 5. April 1852, Urkunde Nr. 379 (Digitalisat) Das Datum markiert die erste Niederlassung, die Werke im Ruhrgebiet von Düsseldorf aus verwaltete.Zeittafel 1852, Webseite im Portal rheinische-geschichte.lvr.de, abgerufen am 4. September 2026Friedrich-Wilhelm Henning: Düsseldorf und seine Wirtschaft. Zur Geschichte einer Region. Band 1: Von den Anfängen bis 1860. Droste, Düsseldorf 1981, ISBN 978-3-7700-0595-6, S. 334 Zur ihr gehörte die Zeche Dahlbusch in Rotthausen.

Aufgrund chronischer Kapitalnot und enormer Kosten, die für den Ausbau der Tagesanlagen und Schächte notwendig waren, musste die Aktiengesellschaft im Jahr 1873 liquidiert werden. Die Felder und Schächte wurden daraufhin von Nachfolgegesellschaften wie der neu formierten Bergwerksgesellschaft Dahlbusch erfolgreich weitergeführt.Manfred Denecke: Die Bergwerksgesellschaft Dahlbusch. In: HP-Magazin. Jahrgang 1985, Nr. 8 (Webseite im Portal hiwepa.ch)

Einzelnachweise

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