mini|Kuselbach an der Brücke nahe dem Bahnhof Kusel Die Kernstadt von Kusel ist ein Gemeindeteil der Kreisstadt Kusel im Landkreis Kusel in Rheinland-Pfalz. Zum Gemeindeteil gehören auch die Orte Ritschmühle, Sägewerk am Kuselbach und Ziegelhütte an der Bundesstraße 420.

Die Gemarkung der Kernstadt hat eine Größe von 8,58 km². Die weiteren Gemarkungen auf dem Stadtgebiet von Kusel, das insgesamt 14,37 km² umfasst, sind Bledesbach mit 2,68 km² und Diedelkopf mit 3,10 km².Gemarkung Kusel – geoindex.ioGemarkung Diedelkopf – geoindex.ioGemarkung Bledesbach – geoindex.io

Diedelbach liegt nordwestlich und Bledesbach südwestlich der Kernstadt.

Geografie Die Kernstadt von Kusel wird in West-Ost-Richtung vom Kuselbach durchzogen und liegt im Naturraum Kuseler Bergland.

Straßen Die Straßenbezeichnungen in der Kernstadt lauten: Adam-Fetzer-Weg, Albert-Zink-Straße, Alte Post Straße, Am Bachdamm, Am Bahndamm, Am Hofacker, Am Neuen Berg, Am Park Toucy (nach der französischen Partnerstadt seit 1973), Am Roßberg, Am Schnappenberg, Am Tannenwäldchen, Amselweg, Anna-Wunderlich-Weg, Auf dem Lehen, Bachstraße, Bahnhofstraße, Bängertchen, Bangertstraße, Bergstraße, Berliner Straße, Breslauer Straße, Christian-Böhmer-Weg, Danziger Straße, Dr. Albert-Jung-Straße, Etschberger Weg, Feldborn, Festrech, Finkenweg, Flurweg, Forstmeister-Vay-Straße, Friedrich-Ebert-Straße (nach Friedrich Ebert), Fritz-Wunderlich-Straße (nach Fritz Wunderlich), Fuchsheck, Gartenstraße, Glanstraße, Haischbachstraße, Haschbacherstraße, Haselrech, Hintergasse, Hohlweg, Hollerstraße, Homburger Straße, Im Brühl, Im Tälchen, Industriestraße, Kirschenrech, Königsberger Straße, Kottenberg, Kreuzwiesenstraße, Landschaftsstraße, Landschaftstreppen, Lehnpfad, Lehnstaffel, Lehnstraße, Luitpoldstraße (nach Luitpold von Bayern), Marktplatz, Marktstraße, Matzenberg, Mühlbergpfad, Mühlstraße, Niederhoferstraße, Oberer Holler, Paul-Münch-Straße (nach Paul Münch), Raiffeisenplatz, Rechenhäuschen, Reiheichen, Remigiusbergstraße (nach Remigius von Reims), Ringstraße, Roebelweg (nach Wilhelm und Ludwig Roebel), Rotenturmweg, Rothelsbachweg, Schleipweg, Schwebelstraße, Trierer Straße, Tuchrahmstraße, Tuchrahmtreppchen, Unterm Feist, Vogelsang, Walkmühlstraße, Weibergraben, Weiherplatz, Windhof, Zalaweg (nach Zalaegerszeg – ungarische Partnerstadt seit 1997), Ziegelgasse, Ziegelhütte, Zum Halben Mond, Zum Metternachshof, Zum Sonnenkranz und Zur Winterhelle.Straßentabellen auf kommwis.deNamenbezogene Straßenschilder – stadt.kusel.de

Geschichte Im Jahre 1387 wurde Kusel erstmals urkundlich als Stadt erwähnt.

Nach Meyers Orts- und Verkehrslexikon von 1912/1913 hatte Kusel 3503 Einwohner.Meyers Orts- und Verkehrslexikon

1928 hatte die Stadt Kusel 3588 Einwohner, die in 472 Wohngebäuden lebten. Sie verteilten sich auf die vier Orte Kusel (3542 Einw.), Rechenhäuschen (19 Einw.), Ritschmühle (12 Einw.) und Ziegelhütte (15 Einw.).

Im Jahr 1939 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Diedelkopf eingegliedert und 1974 wurde die Gemeinde Bledesbach eingemeindet.

Wappen Blasonierung: In Grün ein aufgerichteter, wachsender, goldener Krummstab, belegt mit einem silbernen Schräglinkswellenbalken.Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3.

Wappenbegründung: Das Wappen wurde 1841 vom bayerischen König Ludwig I. genehmigt und geht zurück auf ein Siegel aus dem Jahr 1624. Der Krummstab symbolisiert das Remigiusland, das Wellenband bezieht sich auf den Kuselbach.

Sehenswürdigkeiten Die Denkmalzonen Stadtkern Kusel, Gartenstraße/Fritz-Wunderlich-Straße, Friedhof, Luitpoldstraße und Trierer Straße sowie zahlreiche Einzeldenkmäler liegen im Bereich der Kernstadt von Kusel.Denkmalliste Kreis Kusel (2022) S. 15 ff.

Der Stadtpark Kusel als flächenhaftes Naturdenkmal und weitere Naturdenkmale liegen auf der Gemarkung von Kusel, siehe dazu die Liste der Naturdenkmale in Kusel.

Verkehr Durch die Kernstadt von Kusel verlaufen die Bundesstraße 420 sowie die Landesstraßen L 360 und L 362.

Der Bahnhof Kusel liegt an der Bahnstrecke Landstuhl–Kusel (Steinbahn).

Literatur

Ludwig Heinrich Baum: Kuseler Chronik (Geschichte einer deutschen Kleinstadt), Kusel 1928. ()

Einzelnachweise

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