Ramón Prats (* um 1983 in Banyoles) ist ein spanischer Jazz- und Improvisationsmusiker (Schlagzeug, Komposition).

Leben und Wirken Prats studierte zunächst Flöte und Musiktheorie am Isaac Albéniz Konservatorium in Girona. Auf dem Music Workshop of Banyoles und am Taller de Músics in Barcelona vertiefte er sein Wissen im Combospiel, Schlagzeug und Saxophon. 2007 absolvierte er sein Studium als Jazzschlagzeuger an der Escola Superior de Música de Catalunya.

Prats arbeitete mit Lee Konitz, Axel Dörner, Agustí Fernández, Mats Gustafsson, Joe Morris, Jorrit Dijkstra, Andy Moor, Carlos Zingaro, David Murray, Seamus Blake, Dave Kikoski, Román Filiú, Esperanza Spalding, Guillermo Klein, Bob Mintzer, Greg Ward, Perico Sambeat, Jorge Rossy, Dayna Stephens, Roberta Gambarini, Deborah Carter, Eric Alexander und Bill McHenry.

Mit dem Saxophonisten Albert Cirera bildete er das Duo Duot, das 2012 von der Assoziation der Jazzmusiker Kataloniens den Preis als Gruppe des Jahres erhielt. 2014 wurde er von der Assoziation als Musiker des Jahres, mit dem Album des Jahres und als Ramon Prats Quartett auch als Gruppe des Jahres ausgezeichnet. 2017 wurde er mit dem Trio Mezquida – Aurignac – Prats für das beste Album ausgezeichnet. Mit Pascal Comelade und Lee Ranaldo entstand 2023 das Album Velvet Serenade.

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Einzelnachweise

Kategorie:Jazz-Schlagzeuger Kategorie:Komponist (Jazz) Kategorie:Improvisationsmusiker Kategorie:Spanier Kategorie:Geboren im 20. Jahrhundert Kategorie:Mann