The Infernal Machine – Gefährliche Vergangenheit ist ein britisch-US-amerikanischer Thriller von Andrew Hunt aus dem Jahr 2022.
Handlung Der Schriftsteller Bruce Cogburn lebt zurückgezogen in einem abgelegenen Haus im Südwesten der USA. Er zog sich dorthin zurück, weil Dwight Tufford, ein junger Mann, 1981 ein Massaker anrichtete, nachdem er Cogburns einziges Buch The Infernal Machine gelesen hatte.
Eines Tages erhält er eine Serie von Briefen von William DuKent, der ein Interview mit ihm führen möchte. Da Cogburn kein Telefon besitzt, muss er jedes Mal zu einer weit entfernten Telefonzelle fahren; jedoch erreicht er den Absender nie, sondern spricht auf einen Anrufbeantworter. Cogburn wird immer wütender und fordert, dass er aufhören soll, ihm immer wieder Briefe zu schicken.
Cogburn trinkt immer mehr Alkohol und leidet zunehmend unter Verfolgungswahn. Er fährt zu dem Gefängnis, in welchem Tufford einsitzt, und meldet sich unter falschem Namen an. Nach einem Streitgespräch gelingt Tufford die Flucht, er erscheint bei Cogburns Haus und wird anschließend von Cogburn getötet.
Es stellt sich heraus, dass Cogburn das Buch gar nicht verfasst hat. Barrett, ein ehemaliger Student, der es geschrieben hatte, erlitt kurz darauf einen Nervenzusammenbruch und zündete sich an. Als seine Eltern die lebenserhaltenden Maßnahmen einstellen wollten, gab Cogburn das Werk als seines aus und es wurde veröffentlicht.
Barrett überlebte jedoch schwer gezeichnet vom Feuer und schreibt ein zweites Buch unter Cogburns Namen. Barrett gelingt es, Cogburn in eine leere Halle zu locken, macht ihm Vorwürfe und versucht, sich und Cogburn mit einem komplizierten Auslösemechanismus zu verbrennen.
Cogburn gelingt schwer verletzt die Flucht, während Barrett verbrennt. Als er wieder zuhause ist, schickt er einen Brief an seinen Agenten, in welchem er ihm die Wahrheit über die Autorenschaft des Buches gesteht.
Besetzung und Synchronisation Die deutschsprachige Synchronisation entstand bei den Eclair Studios Germany in Berlin nach einem Dialogbuch von Christine Roche unter der Dialogregie von Patrick Roche, der im Film auch die Rolle des Dwight Tufford synchronisierte.
Schauspieler Deutsche Synchronstimme Rolle Guy Pearce Philipp Moog Bruce Cogburn Alice Eve Maren Rainer Officer Laura Higgins Alex Pettyfer Patrick Roche Dwight Tufford Jeremy Davies Frank Schaff Elijah Barrett
Kritiken Das Lexikon des internationalen Films urteilte, der Film beginne „als spannender Psychothriller um eine Künstler-Figur mit Abgründen“, werde aber zum Ende hin „immer verstiegener, kann aber immerhin mit einem starken Hauptdarsteller punkten“.
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Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 2022 Kategorie:Britischer Film Kategorie:US-amerikanischer Film Kategorie:Thriller