Die Internationale Golf Föderation (International Golf Federation, kurz IGF) wurde am 2. Mai 1958 gegründet und ist die vom IOC anerkannte internationale Föderation des Golfsportes. Sie hat 154 nationale Mitgliedsverbände aus 151 Nationen und 21 überregionale „Professional“-Mitgliedsorganisationen. Sie hat ihren sitz in Lausanne, Schweiz.

Geschichte Die IGF geht auf das Jahr 1958 zurück, als 32 Mitgliedsorganisationen auf Initiative der USGA und von The R&A das World Amateur Golf Council gründeten, um die Amateur-Mannschaftsweltmeisterschaften (WATC) auszurichten. Im selben Jahr wurde im schottischen St. Andrews die erste Herren-Weltmeisterschaft ausgetragen, deren Trophäe (Eisenhower Trophy) nach dem damaligen US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower benannt wurde.

Eine entsprechende Damen-Weltmeisterschaft um die Espirito Santo Trophy wurde erstmals 1964 in Frankreich veranstaltet und 1966 vollständig unter das Dach der IGF gestellt. Im Jahr 2003 benannte sich das World Amateur Golf Council schließlich offiziell in International Golf Federation um.

Struktur Die Verbandsstruktur der International Golf Federation (IGF) teilt sich in eine strategische Steuerungsebene (Governance) und eine operative Umsetzungsebene (Internal Management) auf. Über allem thront das IGF Board, dem vier Kontroll- und Verwaltungsgremien zuarbeiten: das Remuneration Committee, das Audit & Risk Committee, das Administrative Committee und das Executive Committee. Das operative Geschäft stützt sich wiederum auf vier tragende Säulen:

Verwaltung (Administer): Bündelt Kernthemen wie Governance & Integrität, Inklusion, Nachhaltigkeit, Athletenangelegenheiten, Kommunikation, Anti-Doping, Medizin sowie kommerzielle Belange. Repräsentation (Represent): Bildet die Schnittstelle zur Olympischen und Paralympischen Bewegung, zu UN- bzw. Regierungsstellen, der WADA sowie sonstigen globalen Partnern. Veranstaltungen (Events): Steuert die Austragung der Olympischen und Olympischen Jugendspiele, Amateur-Team-WMs, kontinentalen Multisport-Events, World Masters und Studierenden-Weltmeisterschaften. Entwicklung (Growth): Konzentriert sich auf Trainingsprogramme der Olympischen Solidarität, digitale Innovationen und die gezielte Förderung von Golf für Menschen mit Behinderung (Golf for the Disabled).

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Einzelnachweise

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