mini|alt=Schwarz-Weiß-Bild, Binet steht in einer parkähnlichen Landschaft, mit Stock und Hut.|François Binet, 1926 François Binet (geboren am 4. Mai 1880 in Bonnat; gestorben am 2. Dezember 1930 in Paris) war ein französischer Politiker der Dritten Republik.

Leben Nach seinem Abschluss als Jurist wurde François Binet zunächst am Berufungsgericht von Paris und anschließend bei der Anwaltskammer von Guéret als Rechtsanwalt zugelassen. Nachdem er bereits Erfahrungen in der Lokalpolitik sammeln konnte, wurde er 1908 als Vertreter der Parti républicain, radical et radical-socialiste – einer trotz ihres Names eher der linken Mitte zuzurechnenden Partei – im Département Creuse in die Abgeordnetenkammer gewählt. 1914 verlor er seinen Sitz; gewann ihn aber 1919 zurück.

Er wurde im Ersten Weltkrieg nicht eingezogen, da er schon zuvor den Militärdienst wegen eines Jagdunfalls quittieren musste. Ende 1915 leitete er im Auftrag des Außenministeriums eine Mission zur „Untersuchung und Überwachung der deutschen Propaganda in Amerika“.

1926 war er in zwei Kabinetten Aristide Briands Landwirtschaftsminister. Nachdem er 1928 seinen Parlamentssitz erneut verloren hatte, wurde er 1929 zum Senator gewählt. Im selben Jahr wurde er Bürgermeister von Bonnat. Im Senat gehörter der Gauche démocratique an. Beide Ämter konnte er wegen seines frühen Todes 1930 nur kurz ausüben.

François Binet wurde als Ritter der Ehrenlegion ausgezeichnet.

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Einzelnachweise

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