Refik Šabanadžović (; * 2. August 1965 in Tuzi, SR Montenegro) ist ein ehemaliger jugoslawischer Fußballspieler. Der defensive Mittelfeldspieler nahm mit der jugoslawischen Fußballnationalmannschaft an der Weltmeisterschaft 1990 teil. Auf Vereinsebene wurde er acht Mal nationaler Meister in Jugoslawien und Griechenland. Mit Roter Stern Belgrad gewann er zudem den Europapokal der Landesmeister.
Karriere Verein Refik Šabanadžović begann seine Karriere 1982 beim OFK Titograd und wechselte 1983 zu FK Željezničar Sarajevo. 1987 schloss er sich dem jugoslawischen Topverein Roter Stern Belgrad an. Mit Roter Stern gewann er drei Meisterschaften ein Mal den Pokal. Größter Erfolg auf Vereinsebene war der Sieg des Europapokals der Landesmeister in der Saison 1990/91, nachdem Olympique Marseille im Elfmeterschießen bezwungen wurde. Anschließend wechselte er nach Griechenland und gewann sowohl mit AEK Athen als auch mit Olympiakos Piräus mehrere Meisterschaften. Die Saison 1998/99 verbrachte er bei den Kansas City Wizards in den USA und beendete im Anschluss seine Laufbahn.
Nationalmannschaft Mit der Olympia-Nationalmannschaft nahm Šabanadžović an den Olympische Spielen 1988 teil. Er bestritt alle drei Gruppenspiele seines Teams, das nach einem Sieg und zwei Niederlagen nach der Vorrunde ausschied.
Er debütierte im Oktober 1986 für die A-Nationalmannschaft bei einem Qualifikationsspiel zur Europameisterschaft 1988 gegen die Türkei. Zwei Jahre später stand er im Kader für die Weltmeisterschaft 1990 und kam in vier Spielen zum Einsatz. Jugoslawien schied im Viertelfinale gegen Argentinien nach Elfmeterschießen aus. Šabanadžović wurde in diesem Spiel in der 31. Spielminute vom Platz gestellt. Es war zugleich sein letzter Nationalmannschaftseinsatz. Insgesamt absolvierte er acht A-Länderspiele.
Erfolge Roter Stern Belgrad Jugoslawischer Meister: 1987/88, 1989/90, 1990/91 Jugoslawischer Pokalsieger: 1989/90 Europapokalsieger der Landesmeister: 1990/91
AEK Athen Griechischer Meister: 1992, 1993, 1994 Griechischer Pokalsieger: 1995/96
Olympiakos Piräus Griechischer Meister: 1996/97, 1997/98
Sonstiges Sein Sohn Anel Šabanadžović (* 1999) wurde während seiner Zeit in den USA geboren und ist ebenfalls Profifußballspieler geworden.
Weblinks
Refik Šabanadžović auf der Seite des serbischen Fußballverbands
Einzelnachweise
Kategorie:Fußballnationalspieler (Jugoslawien) Kategorie:Teilnehmer an einer Fußball-Weltmeisterschaft (Jugoslawien) Kategorie:Olympiateilnehmer (Jugoslawien) Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1988 Kategorie:Jugoslawischer Meister (Fußball) Kategorie:Jugoslawischer Fußballpokalsieger Kategorie:Griechischer Meister (Fußball) Kategorie:Griechischer Fußballpokalsieger Kategorie:Fußballspieler (OFK Titograd) Kategorie:Fußballspieler (FK Željezničar Sarajevo) Kategorie:Fußballspieler (FK Roter Stern Belgrad) Kategorie:Fußballspieler (AEK Athen) Kategorie:Fußballspieler (Olympiakos Piräus) Kategorie:Fußballspieler (Sporting Kansas City) Kategorie:Jugoslawe Kategorie:Bosnier Kategorie:Montenegriner Kategorie:Geboren 1965 Kategorie:Mann