Marnix ten Kortenaar (* 19. August 1970 in Voorburg) ist ein ehemaliger niederländisch-österreichischer Eisschnellläufer.

Werdegang Ten Kortenaar trat international erstmals bei den Juniorenweltmeisterschaften 1989 in Kiew in Erscheinung, wobei er Sechster im Kleinen Vierkampf wurde. In den folgenden Jahren kam er bei den Juniorenweltmeisterschaften 1990 in Obihiro auf den vierten Platz im Kleinen Vierkampf und nahm bei der Winter-Universiade 1991 in Sapporo an fünf Läufen teil. Sein bestes Ergebnis dabei war der fünfte Platz über 5000 m. Nach der Saison 1995/96 wechselte er zum österreichischen Eisschnelllaufverband und startete in der Saison 1996/97 in Davos erstmals im Eisschnelllauf-Weltcup. Dort lief er jeweils in der B-Gruppe auf den neunten Platz über 5000 m und auf den fünften Rang über 1500 m. Zudem belegte er bei der Mehrkampfeuropameisterschaft 1997 in Heerenveen den 13. Platz im Großen Vierkampf, bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 1997 in Nagano den 17. Rang im Großen Vierkampf und bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 1997 in Warschau den zehnten Platz über 1500 m. In der folgenden Saison wurde er bei der Mehrkampfeuropameisterschaft 1998 in Helsinki Achter im Großen Vierkampf und errang bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 1998 in Heerenveen den 20. Platz im Großen Vierkampf. Beim Saisonhöhepunkt, den Olympischen Winterspielen 1998 in Nagano, belegte er den 18. Platz über 1500 m, den 12. Rang über 10.000 m und den zehnten Platz über 5000 m. Nach Platz 12 im Großen Vierkampf bei der Mehrkampfeuropameisterschaft 1999 in Heerenveen und Rang 30 im Sprint-Mehrkampf bei der Sprintweltmeisterschaft 1999 in Calgary zu Beginn der Saison 1998/99, erreichte er in Innsbruck mit dem 17. Platz über 5000 m seine beste Platzierung im Weltcup. Es folgte bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 1999 in Hamar der 18. Platz im Großen Vierkampf und zum Saisonende bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 1999 in Heerenveen der 22. Platz über 1500 m sowie der 17. Rang über 5000 m. In den folgenden Jahren belegte er bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 2000 in Milwaukee den 23. Platz, bei der Mehrkampfeuropameisterschaft 2000 in Hamar den zehnten Rang und bei der Mehrkampfeuropameisterschaft 2001 in Baselga di Piné den 17. Platz im Großen Vierkampf. Letztmals international startete er in der Saison 2004/05. Dabei errang er bei der Mehrkampfeuropameisterschaft 2005 in Heerenveen den 27. Platz im Großen Vierkampf. Bei österreichischen Meisterschaften siegte er fünfmal im Mehrkampf (1999–2002, 2005) und jeweils einmal über die Distanzen 5000 m (2005) und 10.000 m (2005). Sein Bruder Jaap ten Kortenaar war als Radrennfahrer aktiv.

Erfolge Olympische Winterspiele 1998 Nagano: 10. Platz 5000 m, 12. Platz 10.000 m, 18. Platz 1500 m Mehrkampf-Weltmeisterschaften 1997 Nagano: 17. Platz Großer Vierkampf 1998 Heerenveen: 20. Platz Großer Vierkampf 1999 Hamar: 18. Platz Großer Vierkampf 2000 Milwaukee: 23. Platz Großer Vierkampf Sprint-Weltmeisterschaften 1999 Calgary: 30. Platz Sprint-Mehrkampf Einzelstrecken-Weltmeisterschaften 1997 Warschau: 10. Platz 1500 m 1999 Heerenveen: 17. Platz 5000 m, 22. Platz 1500 m Mehrkampf-Europameisterschaften 1997 Heerenveen: 13. Platz Großer Vierkampf 1998 Helsinki: 8. Platz Großer Vierkampf 1999 Heerenveen: 12. Platz Großer Vierkampf 2000 Hamar: 10. Platz Großer Vierkampf 2001 Baselga di Piné: 17. Platz Großer Vierkampf 2005 Heerenveen: 27. Platz Großer Vierkampf Persönliche Bestleistungen DisziplinZeitDatumOrt500 m37,76 s20. Januar 1999Calgary1000 m1:12,75 min20. Januar 1999Calgary1500 m1:50,75 min7. Februar 1999Hamar3000 m4:04,15 min26. Dezember 1989Inzell5000 m6:35,88 min7. Februar 1999Hamar10.000 m13:52,30 min13. Februar 1998Nagano

Weblinks

Kategorie:Eisschnellläufer (Österreich) Kategorie:Eisschnellläufer (Niederlande) Kategorie:Olympiateilnehmer (Österreich) Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 1998 Kategorie:Österreichischer Meister (Eisschnelllauf) Kategorie:Niederländer Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1970 Kategorie:Mann