Lorenz Zilken (* 1901 in Danzig; † 1991 in Bad ReichenhallNach anderen Angaben starb Lorenz Zilken in Rottach-Egern.) war ein deutscher Bildhauer, Maler und Grafiker.

Leben mini|Bronzefigur eines Keilers auf einer Stele der Weserbrücke in Holzminden Zilken, Sohn eines Kölners und einer Danzigerin, erlernte in den Jahren 1918 bis 1922 die Steinbildhauerei. Danach war er in verschiedenen Ateliers in München tätig. Er hielt sich in Rom und Paris auf, ehe er sich in Berlin niederließ.Ernst Hannes Brauer: Über den Bildhauer Lorenz Zilken. In: Die Kunst für Alle. 48. Jahrgang (1932/1933), Heft 5 (Februar 1933), S. 134–136 (Digitalisat) Als geladener Künstler nahm er an der Ausstellung Deutsche Kunst Düsseldorf 1928 teil. Nach 1920 bzw. um 1930 schuf er eine Totenmaske von Friedrich Nietzsche.Ulrike Lorenz, Thorsten Valk: Kult – Kunst – Kapital. Das Nietzsche-Archiv und die Moderne um 1900. In: Klassik Stiftung Weimar Jahrbuch 2020, S. 292 1934 weilte er in Davos. Von 1949 bis 1954 lebte Zilken in Holzminden. In dieser Zeit schuf er Figuren für die dortige Weserbrücke.Karl W. Günzel: Vom Leben und Werk des Bildhauers Lorenz Zilken. In: Jahrbuch für den Landkreis Holzminden, 7 (1989), S. 102–105 Später wohnte er in wieder in München, zuletzt in Rottach-Egern.

Literatur

Zilken, Lorenz. In: Hans Vollmer: Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des XX. Jahrhundert. Band 5: V–Z. Nachträge A–G. E. A. Seemann, Leipzig 1961, S. 62.

Einzelnachweise

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