Borderland ist ein US-amerikanischer Western aus dem Jahr 1937, der neunte Film in der Reihe um den Gentleman-Cowboy Hopalong Cassidy.
Handlung Colonel Gonzales vom mexikanischen Geheimdienst und Major Stafford von den Texas Rangers engagieren Hopalong Cassidy, um den notorischen Viehdieb „Der Fuchs“, der Ranches im Grenzgebiet bei El Rio überfällt und in großem Umfang Vieh stiehlt, zur Strecke zu bringen. Hoppy, früherer Ranchvorarbeiter und Ehrenleutnant der Ranger, tritt als entflohener Sträfling mit rauer Schale auf, was seine Freunde, den Ranger Johnny Nelson und den alten Abenteurer Windy, verwirrt. In El Rio erhält er Anweisungen von Gonzales, der sich als Straßensänger tarnt, und quartiert sich in der Rand-Pension von Grace ein. Dort befinden sich auch der etwas einfältige Loco, Windy, Johnny und Graces junge Tochter Molly als Gäste.
Nachdem der „Fuchs“ seinen Stellvertreter Tom Parker getötet und Dandy Morgan an dessen Stelle eingesetzt hat, findet Hoppy Parkers Leiche und ein durchlöchertes Stück Papier. Später entdeckt er in einer Hütte, die er für die von „The Fox“ hält, ebensolches Papier. Loco indes übergibt einem der Viehdiebe ein ähnliches Stück Papier, das ihn anweist, Johnny zu beseitigen, der das vermisste Vieh melden will. Der Viehdieb verletzt Johnny, wird aber von Hoppy getötet, der Johnny rettet, ihn bewusstlos zur Pension bringt und dann verschwindet. Als Johnny wieder zu Bewusstsein kommt, hat er keinen blassen Schimmer, was geschehen ist.
Hoppy beobachtet, wie Loco vorsichtig Löcher in ein Stück Papier reißt, und ihm wird bewusst, dass Loco nicht der Dummkopf ist, für den er sich hält, sondern wohl ein Informant des „Fuchses“. Während Gonzales und seine Männer einen Hinterhalt vorbereiten, schlägt Hoppy Morgan einen Viehdiebstahl-Deal vor, um ihn in eine Falle zu locken.
Loco kommt hinter Hoppys Tarnung und nimmt Windy sowie Molly als Geiseln, um Hoppy in sein Versteck zu locken. Als der dort ankommt, tauscht Loco, der tatsächlich der „Fuchs“ ist, Windy und Molly gegen den unbewaffneten Hoppy aus. Hoppy kann den „Fuchs“ ausschalten, wird aber im Kampf am Bein getroffen. Während Hoppys Kräfte schwinden, treffen die Männer von Gonzales ein und liefern den Viehdieben ein Feuergefecht. Es gelingt ihnen schließlich, den „Fuchs“ festzunehmen. Als der verletzte Hoppy begrüßt wird, erweist er sich als Johnnys Retter und schwört, sich mit ihm zusammen zu erholen.
Produktion Das Drehbuch basiert auf der Kurzgeschichte „Bring me his Ears“ von Hopalong-Schöpfer Clarence E. Mulford, die im August 1922 in einer Sammlung solcher Storys erschienen war. Es bietet Hopalong die Gelegenheit, auf die „böse“ Seite zu wechseln (natürlich nur zum Schein). Die Außenaufnahmen entstanden im Joshua-Tree-Nationalpark.
Die Veröffentlichung erfolgte am 26. Februar 1936 durch Paramount Pictures.Borderland (1937), Turner Classic Movies, englisch Mit 81 Minuten ist es der längste Film des Hopalong Cassidy-Franchises.
Kritik Die Variety schrieb, der Film „biete genug Verfolgungsjagden und Spannung für die Actionfreunde, andererseits produktionsseitig genug, um auch anspruchsvollere Zuschauer zufriedenzustellen“.„Borderland' stands out as a valuable contribution to any program. It has all the suspense and 'chase' necessary for audiences which crave action, but is still heavy enough on the production side to satisfy the more exacting patrons.“; zitiert nach dem Motion Picture Review Digest Band 2, 1937, S. 11. Andere Kritiker wiesen ebenfalls auf den für solche Programm-Western, die sich hauptsächlich an ein jugendliches Publikum richten, hohen Produktionsaufwand hin.
Weblinks
Der Film beim American Film Institute
Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 1937 Kategorie:Western Kategorie:US-amerikanischer Film