Kārlis Kauke-Dauge (* in Majori; † 25. Dezember 1976 in Sloka) war ein lettischer Fußballspieler und Berufsoffizier der lettischen Armee.
Karriere und Leben Kārlis Kauke-Dauge wurde im Jahr 1896 in Majori (deutsch: Majorenhof) als Sohn des Kleinbürgers Jēkabs Kauke-Dauge geboren. Seit 1937 war er mit Anna Šķēris (1906–1986) verheiratet, die als Schriftstellerin unter dem Pseudonym Marija Bērziņa bekannt war. Im Jahr 1938 vereinfachte Kārlis Kauke-Dauge seinen Familiennamen und führte fortan den Namen Kārlis Dauge. Er nahm als Freiwilliger am Ersten Weltkrieg teil und besuchte die Fähnrichschule. Er nahm auch am Lettischen Unabhängigkeitskrieg teil und war später Berufsoffizier der lettischen Armee im Rang eines Oberstleutnants. In den Jahren 1918 bis 1940 bekleidete er verschiedene Funktionen in der lettischen Armee. Im Juni 1941 wurde Dauge in das sowjetische Gulag in Norilsk deportiert und 1956 freigelassen. Er war einer der wenigen lettischen Offiziere, die das Gulag überlebten.
Fußball Kārlis Kauke-Dauge initiierte 1919 die Gründung des Sportklubs der Vidzeme-Division, aus dem später der Armee Sport Klub (ASK Riga) hervorging, einer der bedeutendsten Sportvereine Lettlands. Dazwischen spielte Kauke-Dauge für Union Riga.
Sport Im Sport war Kauke-Dauge als Leichtathlet aktiv, später wurde er vor allem als Lettlands bester Eissegler bekannt. Mit der von ihm selbst konstruierten Eisjacht Vita wurde er Europameister. Er spielte außerdem in der Bandy-Mannschaft des ASK Riga.
Weblinks Eintrag bei letonika.lv (lettisch) Eintrag bei timenote.info (lettisch) Lebenslauf bei kazhe.lv (lettisch)
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