Der Amönenhof ist ein abgeganges Bauwerk in Trippstadt.
Lage Der Hof befand sich im Süden der Gemarkung der Ortsgemeinde Trippstadt etwas oberhalb des rechten Ufers des Oberlaufs der Moosalbe. Einige hundert Meter weiter westlich liegt der Weiler Gutenbrunnen.
Geschichte Die kleine Hofanlage wurde im 18. Jahrhundert vom Freiherrn Karl Theodor von Hacke angelegt. Ihren Namen erhielt sie nach Hackes Mutter Amöna Maria Karolina Sturmfeder von Oppenweiler. Aufgrund der mäßigen Bodenqualität seines unmittelbaren Einzugsgebietes war der Amönenhof jedoch nicht profitabel, sodass er lediglich eine kurze Lebensdauer besaß. Mehrere Pächter im Laufe der Jahre waren Mennoniten. Im Jahr 1840 wurde der Hof schließlich aufgegeben. Heinrich Schwaab, der zu den letzten Bewohnern gehörte, kaufte ein Jahr später den nahen Lauberhof von Carl von Gienanth; Letzterer erhielt im Gegenzug dessen Anteile am Amönenhof, die Schwaab elf Jahre zuvor erworben hatte.
In der Folgezeit verkaufte die Familie Gienanth den Hof an den bayerischen Staat. Der verfallene Hof wurde daraufhin abgerissen. Mittlerweile ist sein Standort mit dem Ritterstein 124 gekennzeichnet.
Weblinks
Ritterstein „R. Amoenenhof“ in westpfalz.wiki
Einzelnachweise
Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Rheinland-Pfalz Kategorie:Bauwerk in Trippstadt Kategorie:Wüstung in Rheinland-Pfalz Kategorie:Wüstwerdung im 19. Jahrhundert Kategorie:Mennonitensiedlung