Erwin Behrens (* 25. April 1928 in Duisburg; † 3. November 2015) war ein deutscher Journalist. Er war Auslandskorrespondent der ARD.
Werdegang Behrens begann 1947 eine Ausbildung an der Journalistenschule in Aachen und setzte diese an der Rundfunkschule des Nordwestdeutschen Rundfunks (NWDR) in Hamburg fort. Anschließend arbeitete Behrens von 1949 bis 1954 als politischer Redakteur für den NWDR in Köln sowie ab 1955 im Hörfunkbereich des Senders. 1959 wurde er als Nachfolger von Gerd Ruge ARD-Korrespondent in Moskau. Dort verblieb er bis 1965, als er ARD-Korrespondent in New York City mit Zuständigkeit für die Vereinten Nationen wurde. Daraufhin war er ab 1973 NDR/WDR-Hörfunkkorrespondent für den Nahen Osten mit Sitz in Beirut. Von 1978 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 1991 war er schließlich Leiter des WDR-Hörfunkstudios in Bonn.
Werke (Auswahl) Tagebuch aus Moskau. Wegner Verlag, Hamburg 1964. als Herausgeber: Zeichen unserer Zeit. Ausgewählte Höxberg-Gespräche. 2. Aufl. Deutscher Instituts-Verlag, Köln 1984, S. 209–224, ISBN 3-602-14105-5.
Literatur Matthias Müller: Daily Routines under Constant Surveillance. West German Foreign Correspondents in Moscow in the 1950s and 60s. 2015. S. 6. u. 7.
Einzelnachweise
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