Georg Will (* 26. April 1873 in Langheim; † im 20. Jahrhundert) war ein deutscher Gutsbesitzer und Mitglied des Bayerischen Landtags.
Leben Georg Will besuchte nach seinem Volksschulabschluss in den Jahren von 1889 bis 1909 wissenschaftliche Unterrichtskurse an der Landwirtschaftlichen Hochschule Berlin und vertiefte sein Wissen mit dem Besuch der Landwirtschaftsschule in Bamberg (1897–1899). Er wurde anschließend bis 1906 als Verwalter auf Gütern in Bayern, Hessen und Sachsen eingesetzt. Daran schloss sich die selbständige Leitung mehrerer Landwirtschaftsbetriebe in Schlesien an. Von 1913 bis 1923 war er Pächter des Ritterguts Kressenbrunnen in der Nähe von Grebenstein in Nordhessen.
Er engagierte sich in der Politik und wurde Mitglied der Bayerischen Volkspartei, für die er 1924 ein Mandat im Bayerischen Landtag erhielt. Er wurde gewählt im Stimmkreis Lichtenfels-Staffelstein und hatte einen Sitz im Wahlprüfungsausschuss des Landtages. Will gehörte zu den BVP-Abgeordneten mit kommunalpolitischer Erfahrung.
Öffentliche Ämter Vertrauensmann der Pächtervereinigung Hessen-Nassau Mitglied der Tarifkommission in Kassel und der paritätischen Kommission im Kreis Hofgeismar und am Landesarbeitsamt Frankfurt am Main Beisitzer im Schlichtungsausschuss und Schiedsgericht
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Landwirt (Deutschland) Kategorie:BVP-Mitglied Kategorie:Mitglied des Bayerischen Landtags in der Weimarer Republik Kategorie:Bayer Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1873 Kategorie:Gestorben im 20. Jahrhundert Kategorie:Mann