Die Wendemark war eine vermutlich auf eine mittelalterliche Siedlung zurückgehende wüste Feldmark nordöstlich von Borne.Peter P. Rohrlach: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil V: Zauch-Belzig. Erstauflage. Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1992. (Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2011, ISBN 978-3-941919-82-2, S. 452) Die wüste Feldmark liegt im Landkreis Potsdam-Mittelmark in Brandenburg.
Lage Auf die Lage weisen die 1788 belegten Flurnamen Hinterste Wendemarkstücke, Vorderste Wendemarkstücke und Mittelste Wendemarkstücke sowie die 1843 erwähnte vorderste Wendemark hin. Die Wendemark ist nicht mit der ebenfalls wüst gefallenen Siedlung Machersdorf zu identifizieren, da sie neben dieser und auch noch später urkundlich erwähnt wurde.
Geschichte 1388 wurde die Feldmark erstmals als die Hufen zum Borne, die zur Wendinmark heißen erwähnt. Eine weitere Nennung erfolgte 1455 als uff der wentmarke. 1388 besaß die Familie von Beltitz aus Belzig das Herrenrecht über die zur Wendemark gehörenden Hufen. Später gingen die Rechte auf das Amt Belzig beziehungsweise das Amt Belzig-Rabenstein über. Bereits in den Quellen des 15. und 16. Jahrhunderts waren die zur Wendemark gehörenden Hufen in den Hufen von Borne aufgegangen und wurden nicht mehr gesondert nachgewiesen. Die Wendemark bestand danach nur noch als Flurbezeichnung fort.
Literatur Peter P. Rohrlach: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil V: Zauch-Belzig. Erstauflage. Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1992. (Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2011, ISBN 978-3-941919-82-2, S. 452)
Einzelnachweise
Kategorie:Wüstung im Landkreis Potsdam-Mittelmark Kategorie:Ersterwähnung 1388 Kategorie:Geographie (Bad Belzig)