Ohne Kampf kein Sieg ist ein fünfteiliger Film von Rudi Kurz von 1966 über den Rennfahrer Manfred von Brauchitsch. Er wurde vom DEFA-Studio für Spielfilme für den Deutschen Fernsehfunk produziert.

Handlung Der Film schildert das Leben von Manfred von Brauchitsch von seiner Jugend bis zur Gegenwart des Erscheinens.

1. Teil Manfred von Brauchitsch gewann 1932 erstmals überraschend ein Autorennen auf der Berliner AVUS. Er interessierte sich nicht für die militärischen Traditionen in seiner Familie, wählte aber bei der Reichstagswahl die NSDAP.

2. Teil Manfred von Brauchitsch erhielt einen Exklusivvertrag bei Mercedes-Benz. 1936 hatte er einen schweren Unfall auf dem Nürburgring mit gefährlichen Augenverletzungen. In Monte Carlo gelang ihm ein Comeback.

3. Teil Manfred von Brauchitsch rettete seinem Freund Theo das Leben. Die letzten Kriegstage verbrachte er in Berlin. Danach versuchte er, den Automobilsport in Westdeutschland wieder aufzubauen, war aber entsetzt, wie viele ehemalige Nazis wieder in Ämter kamen.

5. Teil Manfred von Brauchitsch unterschrieb den Göttinger Appell zur Ächtung aller Kernwaffen. Er fuhr mehrmals in die DDR, wurde in Westdeutschland zu einer Haftstrafe verurteilt und zog danach in die DDR. Seine Frau Gisela nahm sich auf Grund der erheblichen psychischen Belastungen das Leben.Ohne Kampf kein Sieg Fernsehen der DDR (Memento); auch Ohne Kampf kein Sieg Fernsehserien, mit ausführlicher Inhaltsbeschreibungen

Hintergrund Ohne Kampf kein Sieg wurde nach der gleichnamigen, mehrfach aufgelegten Autobiographie des bekannten deutschen Autorennfahrers Manfred von Brauchitsch gedreht. Er war einer von mehreren mehrteiligen DDR-Filmen, die nach dem Kahlschlagplenum vom Dezember 1965 durch aufwändige Produktionen das Interesse der Zuschauer trotz stärkerer ideologischer Ausrichtung wecken sollten.Andy Räder, Poesie des Alltäglichen, Springer, Wiesbaden 2019, S. 186; zählte viele mehrteilige DDR-Fernsehproduktionen für den Sommer 1966 auf Die Regie hatte Rudi Kurz, die Hauptrolle spielte Jürgen Frohriep (der später in der Polizeiruf-110-Serie bekannt wurde). Der Film enthielt auch dokumentarische Aufnahmen. Er benutzte die Attraktivität des Automobilsports und die schillernde Biographie des populären Rennfahrers für seine propagandistischen Absichten, die DDR zu verherrlichen und die Bundesrepublik zu verunglimpfen.

Der erste Teil wurde am 28. August 1966 im Deutschen Fernsehfunk ausgestrahlt, im Anschluss gab es ein öffentlich gesendetes Telephonforum, bei dem Zuschauer dem anwesenden Manfred von Brauchitsch Fragen stellen konnten.Ohne Kampf kein Sieg Filmportal, mit Erstsendedaten In den folgenden Tagen wurden die weiteren vier Teile gezeigt. Sie sind bis heute auch auf einer DVD enthalten.Ohne Kampf kein Sieg Ostfilm

Weblinks

Ohne Kampf kein Sieg Fernsehen der DDR (Memento) Ohne Kampf kein Sieg Filmportal

Ohne Kampf kein Sieg Fernsehserien Ohne Kampf kein Sief Filmdienst

Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 1966 Kategorie:Fernsehen (DDR) Kategorie:Filmbiografie über Sportler Kategorie:Motorsportfilm Kategorie:Kalter Krieg im Film