Teichgräberhaus war ein später als Vorwerk bezeichneter Wohnplatz auf der Gemarkung des Gutes Golzow. Das Vorwerk ist bereits auf dem Urmesstischblatt von 1842 nachweisbar.Peter P. Rohrlach: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil V: Zauch-Belzig. Erstauflage. Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1992. (Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2011, ISBN 978-3-941919-82-2, S. 422) Die ehemalige Ortslage liegt im Landkreis Potsdam-Mittelmark in Brandenburg.

Geschichte Die älteste bekannte Erwähnung stammt aus dem Jahr 1745 als Teichgräberhauß. 1805 wurde der Ort als Gänsehaus bezeichnet, 1861 als Teichgräberhaus auch Gänsehaus. Verwaltungsmäßig gehörte Teichgräberhaus bis 1849 zum Patrimonialgericht Golzow und seit 1849 zum Kreisgericht Brandenburg. Grundherrschaftlich unterstand der Ort dem Gut Golzow. Kirchlich war Teichgräberhaus nach Golzow eingepfarrt. 1745 bestand Teichgräberhaus aus einem einzelnen Haus. 1772 wurde der Ort als Vorwerk bezeichnet. 1801 umfasste er ein Haus mit einem Einlieger und einer Feuerstelle. 1858 bestanden ein Wohngebäude und zwei Wirtschaftsgebäude. Nach 1871 wird der Wohnplatz nicht mehr erwähnt und dürfte aufgegeben werden.

Bevölkerungsentwicklung Einwohnerentwicklung von Teichgräberhaus Jahr 1772 1801 1817 1837 1858 1871 Einwohner 6 8 5 6 6 4

Literatur Peter P. Rohrlach: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil V: Zauch-Belzig. Erstauflage. Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1992. (Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2011, ISBN 978-3-941919-82-2, S. 422)

Einzelnachweise

Kategorie:Wüstung im Landkreis Potsdam-Mittelmark Kategorie:Ersterwähnung 1745 Kategorie:Golzow (Mittelmark)