Der Wetterkogel ist ein hoher Berg der Gleinalpe in der Steiermark in Österreich.
Lage und Umgebung Der Berg erhebt sich an der Gemeindegrenze von Köflach und Maria Lankowitz im Bezirk Voitsberg. Nahe Gipfel bilden das hohe Kreuzeck im Südwesten, der hohe Steinkogel im Nordosten und der hohe Hirtlkogel im Südosten. Die zerstreuten Häuser von Mitteregg liegen an den südöstlichen Hängen. Sie gehören ebenso wie die Einzellagen Hiebler, Hochbauer und Schober im Licht zur Ortschaft Graden. Die Einzellage Schmidtbauer sowie die Jagdhäuser Bauer am Bühel und Klobenhütte an den westlichen Hängen gehören hingegen zur Ortschaft Salla. Am Berg erstrecken sich drei Almen. Sie heißen Hochbaueralm, Schmiedbauerhube und Schoberkeusche.
Der Wetterkogel liegt in den Einzugsgebieten des Fuchsgrabenbachs, des Gradnerbachs, des Randlwagnerbachs und des Schrottwinkelbachs. Der Fuchsgrabenbach mündet in den Oswaldgrabenbach, der Gradnerbach in die Kainach, der Randlwagnerbach in den Gradnerbach und der Schrottwinkelbach – im Unterlauf Katzbach genannt – in den Sallabach.
Geologie Über den Gipfel verläuft eine ausgeprägte Deckengrenze zwischen dem oberostalpinen Deckenstockwerk und dem mittelostalpinen Deckenstockwerk. Die nördlichen und westlichen Hänge sind von Staurolith-Gneis und Staurolith-Glimmerschiefer des polymetamorphen Grundgebirges im mittelostalpinen Deckenstockwerk geprägt, die südöstlichen Hänge von altpaläozoischem Phyllit des schwachmetaphorphen Grundgebirges im oberostalpinen Deckenstockwerk.
Fauna und Flora Der Wetterkogel ist ein Lebensraum für den Waldkauz (Strix aluco) und die Zauneidechse (Lacerta agilis). Zu den am Berg beobachteten Schmetterlingsarten zählen das Elfenbein-Flechtenbärchen (Cybosia mesomella), das Kleine Wiesenvögelchen (Coenonympha pamphilus), der Russische Bär (Euplagia quadripunctaria), der Pantherspanner (Pseudopanthera macularia) und das Platterbsen-Widderchen (Zygaena osterodensis).
Der Wetterkogel ist großteils bewaldet. Folgende Pflanzenarten wurden identifiziert:
Unter den Pilzarten finden sich der Perlpilz (Amanita rubescens) und der Knopfstielige Rübling (Collybiopsis confluens).
Erschließung Der Wetterkogel ist mit mehreren Forststraßen erschlossen, die allerdings nicht bis zum Gipfel führen. Über den Berg verlaufen zwei Wanderwege, die von der Ortsgruppe Voitsberg der Naturfreunde betreut werden: Der Wanderweg 544 beginnt bei der Mündung des Katzbachs in den Sallabach und der Wanderweg 547 in Kainach.
Einzelnachweise
Kategorie:Berg in der Gleinalpe Kategorie:Geographie (Köflach) Kategorie:Geographie (Maria Lankowitz)