Kiril Dojčinovski (; * 17. Oktober 1943 in Skopje; † 10. August 2022) war ein jugoslawisch-nordmazedonischer Fußballspieler. Der Abwehrspieler war im Anschluss an seine Spielerkarriere als Fußballtrainer tätig.

Sportlicher Werdegang

Spielerkarriere Dojčinovski begann seine Karriere beim Vardar Skopje in der 1. jugoslawischen Liga, den er 1967 in Richtung FK Roter Stern Belgrad verließ. Dort gewann er viermal den Meistertitel und dreimal den Pokalwettbewerb. Im Europapokal der Landesmeister 1970/71 stand er mit der Mannschaft im Semifinale, ehe nach einem 4:1-Heimsieg gegen Panathinaikos Athen mit einer 0:3-Niederlage das Aus kam. 1968 hatte er sich zudem in die jugoslawische Nationalmannschaft gespielt, für die er anlässlich der Qualifikation für die WM-Endrunde 1970 bei einem 0:0-Remis gegen Spanien debütierte. Er bestritt nach der verpassten Qualifikation bis zu seinem letzten Auftritt beim WM-Vorbereitungsspiel der deutschen Nationalmannschaft im Mai 1970 bei einer 0:1-Niederlage durch ein Tor Uwe Seelers sechs Länderspiele. Für die WM-Endrunde 1974 kehrte er in den Kader von Miljan Miljanić zurück, blieb aber als einziger Feldspieler neben Franjo Vladić ohne Turniereinsatz.

Im Sommer 1974 wechselte Dojčinovski, der die Altersgrenze für einen Wechsel in den Westen schon länger überschritten hatte, zu Troyes Aube Football in die französische Division 1. Nach einer Spielzeit schloss er sich dem Paris FC in der Division 2 an, wo er 1977 seine aktive Laufbahn beendete.

Trainerkarriere Dojčinovski trainierte zunächst im unterklassischen Ligabereich, ehe er 1989 auf seinen Landsmann Miroslav Vukašinović als Trainer der salvadorischen Nationalmannschaft folgte. 1990 übergab er den Trainerposten an Óscar Emigdio Benítez und kehrte als Trainer zu Vardar Skopje zurück. Während der Jugoslawienkriege war er im salvadorianischen Klubfußball tätig.

1998 kehrte Dojčinovski als Nachfolger von Alketas Panagoulias als Trainer des griechischen Klubs Iraklis Thessaloniki nach Europa zurück, wurde aber nach wenigen Monaten durch den Schweden Mats Jingblad ersetzt. Anschließend war er im mazedonischen Fußball tätig und trainierte Makedonija Skopje und FK Pelister Bitola. Es folgten erneute Engagements in El Salvador. 2005 übernahm er FK Bregalnica Štip. 2008 übernahm er erneut als Interimstrainer Vardar Skopje.

Nach einer Gangränerkrankung wurden Dojčinovski 2009 beide Beine amputiert.

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