Hans Huber (* 15. März 1897 in Bergheim, Reichsland Elsaß-Lothringen; † 1. April 1970 in Heidelberg) war ein deutscher Richter und politischer Beamter (SPD). Er war von 1952 bis 1963 Regierungspräsident des Regierungsbezirks Nordbaden.
Werdegang Nach seiner Promotion zum Doktor der Rechte an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg war Huber von 1923 bis 1928 als Rechtsanwalt in Heidelberg und Pforzheim tätig. 1928 trat er in den badischen Justizdienst ein und war zunächst als Staatsanwalt tätig. 1931 wurde er Amtsgerichtsrat. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 wurde er als Oberamtsrichter in den Justizdienst des Landes Württemberg-Baden übernommen. Von 1945 bis 1946 war er stellvertretender Leiter der Kultusabteilung und Hochschulreferent im Kultministerium unter Minister Theodor Heuss. Daraufhin war er von 1946 bis 1951 Landgerichtsdirektor am Landgericht Mannheim und von 1951 bis 1952 Landgerichtsdirektor am Landgericht Heidelberg. Zudem war er von 1946 bis 1947 Vorsitzender der Spruchkammer Heidelberg.
Von 1947 bis 1952 war Huber für die SPD Mitglied des Gemeinderats von Heidelberg. Von 1952 bis 1963 war er Regierungspräsident des Regierungsbezirks Nordbaden.
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Einzelnachweise
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