mini|Der Brunnen „Badende Nymphe“ im Garten von Schloss Tutzing. 1874 von Bersch nach einem französischen Vorbild angefertigt. Georg Bersch (* 11. März 1842 in Darmstadt; † 1914 in Heidelberg) war ein deutscher Bildhauer.
Leben und Tätigkeit Bersch war ein Sohn des Johann Jacob Bersch und seiner Frau Katharine.
Bersch lernte zunächst die Elfenbeinschnitzerei. Wegen Mangels an Mitteln musste er sich den Weg zur Kunst durch Arbeiten im Handwerk ebnen. Später war er Schüler von Eduard Schmidt von der Launitz in Frankfurt am Main und von Max von Widnmann in der Münchner Akademie.
Seine Bildwerke sind idealen und allegorischen Inhalts. So fertigte er beispielsweise Skulpturen einer badenden Nymphe (im Schlosshof Schloss Tutzing, 1874), von Amor, der der Venus den Gürtel raubt, und eine 1877 aufgestellte Bronzebüste des Chemikers Justus von Liebig in Darmstadt.
Um die Jahrhundertwende fertigte er das 1903 anlässlich des 100. Geburtstags von Justus von Liebig eingeweihte Liebig-Denkmal auf dem Luisenplatz in Gießen. Das Denkmal wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört.
Literatur Allgemeines Künstler-Lexicon. Leben und Werke der Berühmtesten Bildenden Künstler, 1. Band (A-F), herausgegeben von Hermann Alexander Müller, Frankfurt am Main 1895, S. 115.
Kategorie:Bildhauer (Deutschland) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1842 Kategorie:Gestorben 1914 Kategorie:Mann