Der Bombenanschlag von Cali 2025 war ein Terroranschlag der kolumbianischen Guerillagruppe FARC-EP am 21. August 2025 an der Militär-Flugschule Escuela de Aviación Marco Fidel Suárez in Cali. Es gab 7 Todesopfer und 78 Verletzte.

Ablauf und Folgen Am 21. August 2025 explodierte kurz vor 15 Uhr ein Lastwagen mit Sprengstoff vor dem Gebäude der Flugschule in Cali. Die Explosion beschädigte zahlreiche Gebäude, Geschäfte und Fahrzeuge. Sieben Menschen wurden getötet und mehr als 60 Personen verletzt. Einige Stunden später wurde ein zweiter Lastwagen mit Sprengstoff gefunden, der rechtzeitig entschärft werden konnte. Daraufhin wurden die Sicherheitsvorkehrungen an allen Stadteinfahrten verstärkt und der LKW-Verkehr eingeschränkt. Direkt dem Attentat wurden zwei Verdächtige von der Bevölkerung aufgehalten. Sie gehörten der FARC-EP an und wurden wegen des Terroranschlags angeklagt. Der Bürgermeister von Cali, Alejandro Éder, setzte eine Belohnung von bis zu 400 Millionen Pesos für Hinweise aus, die zur Ergreifung der Verantwortlichen führen. Am 23. August wurde ein weiteres verdächtigtes Mitglied der FARC-EP festgenommen. Präsident Gustavo Petro bezeichnete den Anschlag als terroristische Reaktion bewaffneter Gruppen auf staatliche Militäroperationen. Das Attentat verstärkte die Debatte über die Sicherheitslage und die Zukunft der Friedenspolitik gegenüber bewaffneten Gruppen.

Einzelnachweise

Kategorie:FARC Kategorie:Terroranschlag 2025 Kategorie:Geschichte Kolumbiens Kategorie:Departamento del Cauca