Fritz Beck (* 3. Januar 1890 in Dresden; † 5. Juli 1970 in Wiesbaden) war ein deutscher Offizier, zuletzt Generalintendant der Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg.

Leben Beck legte 1909 das Abitur am Realgymnasium Dresden ab. Anschließend studierte er Rechtswissenschaft an den Universitäten Leipzig, Marburg und Würzburg. 1914 unterbrach er sein Studium, um freiwillig Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg zu leisten. Er diente zunächst bis 1915 im Feldartillerieregiment 48, dann von 1915 bis 1916 als Leutnant der Reserve in der leichten Feldhaubitzenabteilung 192 und schließlich von 1916 bis 1919 als Ordonnanz-, Verbindungs- und Batterieoffizier im Stab des Feldartillerieregiments 192.

Danach nahm Beck sein Jurastudium wieder auf und promovierte 1920 zum Doktor der Rechte. Anschließend absolvierte er bis 1923 sein Rechtsreferendariat an den Amtsgerichten Großenhain und Dresden und am Landgericht Dresden. Von 1923 bis 1926 war er Gerichtsassessor bei der Staatsanwaltschaft am Landgericht Dresden und Freyburg (Unstrut) sowie am Amtsgericht Dresden. Von 1926 bis 1927 war er Amtsgerichtsrat bei den Amtsgerichten Glauchau und Chemnitz sowie von 1927 bis 1936 Regierungsrat am Oberversicherungsamt in Leipzig.

Zum 1. Dezember 1931 trat Beck der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 745.396).Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/1910912 1936 wurde er Verwaltungsbeamter zur Probe beim Luftkreiskommando I Königsberg. Von 1937 bis 1939 war er als Ministerialrat Chef der Abteilung LD 9 (Verwaltungspersonal) der Amtsgruppe Personal unter Rudolf Hagmann im Luftwaffenverwaltungsamt des Reichsluftfahrtministeriums. Ab 1939 war er Generalintendant der Luftwaffe; von 1939 bis 1941 im Luftgau II Posen unter Camillo Ruggera, kurzzeitig 1941 im Luftgau XI Hamburg unter Ludwig Wolff, von 1941 bis 1943 im Luftgau XII Wiesbaden unter Friedrich Heilingbrunner, von 1943 bis 1944 im Luftgau Belgien-Nordfrankreich in Brüssel unter Wilhelm Wimmer und zuletzt von 1944 bis 1945 im Luftgau XIV in Wiesbaden unter Martin Harlinghausen. Von Kriegsende bis 1947 befand er sich in amerikanischer Kriegsgefangenschaft.

Beck lebte von 1947 bis 1958 in Bischofswiesen und dann bis zu seinem Tod im Juli 1970 in Wiesbaden.

Weblinks Fritz Beck auf der Website des Projekts Beamte nationalsozialistischer Reichsministerien

Einzelnachweise

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