Hardi Sturm (* 23. Januar 1963) ist ein deutscher Drehbuchautor und Regisseur.

Leben und Wirken Hardi Sturm studierte von 1983 bis 1985 an der Schauspielschule Bremen. Er ist seit Mitte der 2000er Jahre als Drehbuchautor für das deutsche Fernsehen und Kino tätig. Zu seinen Arbeiten gehören zahlreiche Kriminalfilme, Dramen und Komödien für die öffentlich-rechtlichen sowie privaten Sender (darunter ARD, ZDF und Sat.1).

Im Jahr 2005 inszenierte er mit dem Drama Nachtasyl (nach Maxim Gorki) seinen ersten Langfilm, gefolgt von der Kinokomödie Up! Up! To the Sky (2007), für die er auch das Drehbuch schrieb. Für seinen Kurzfilm Coupling wurde er 2011 unter anderem beim Shnit International Shortfilmfestival mit dem deutschen Regiepreis ausgezeichnet. Neben Eigenentwicklungen und Serienkonzepten übernimmt Sturm im Fernsehbereich regelmäßig die Drehbuchbearbeitung und -überarbeitung von Spielfilmen.

Sturm ist Mitglied im Bundesverband Regie (BVR). Er lebt in Berlin.

Filmografie (Auswahl)

Als Schauspieler

1990: Abenteuer Airport (1 Folge) 1992: German Fried Movie 1993: Unter einer Decke 1994: Die Wache (2 Folgen) 1994: Unter uns (2 Folgen) 1994: Stadtklinik (1 Folge) 1995: Balko (1 Folge) 1996: Charley’s Tante 1996: Max Wolkenstein (1 Folge) 1996: Zwei vom gleichen Schlag 1997: Der Sohn des verrückten Dichters 1997: Lindenstraße (1 Folge) 1998: T.V. Kaiser (1 Folge) 1999: St. Pauli Nacht 2002: Das Geheimnis meiner Mutter 2005: Feuer 2005: Nachtasyl 2008: Up! Up! To the Sky 2009: Zeit für Träume 2011: Wischmopp 2012: Im Alleingang – Die Stunde der Krähen 2013: Im Alleingang – Elemente des Zweifels 2015: Freundinnen – Alle für eine 2017: Ein Lächeln nachts um vier

Als Drehbuchautor 2006: Vater Undercover – Im Auftrag der Familie (Fernsehfilm) 2007: Sommerwellen (Fernsehfilm) 2007: Up! Up! To the Sky (Kinospielfilm) 2008: Safari ins Glück (Fernsehfilm) 2009: Zeit für Träume (Fernsehfilm) 2010: Luises Versprechen (Fernsehfilm) 2011: Im Alleingang – Die Stunde der Krähen (Fernsehfilm) 2012: Einfach die Wahrheit (Fernsehfilm) 2012: Im Alleingang – Elemente des Zweifels (Fernsehfilm) 2014: Papa und die Braut aus Kuba (Fernsehfilm) 2015: Verführt – In den Armen eines Anderen (Fernsehfilm) 2016: Freundinnen – Alle für eine (Fernsehfilm) 2017: Einmal Sohn, immer Sohn (Fernsehfilm) 2020: Der Zürich-Krimi: Borchert und das Versprechen (Fernsehreihe) 2020: Neben der Spur ist auch ein Weg (Fernsehfilm) 2023: Schule am Meer – Familienbande 2024: Für immer Sommer – Wo bist du? (Fernsehfilm) 2025: Mordlichter – Tod auf den Färöer Inseln

Als Regisseur 2005: Nachtasyl (Spielfilm) 2007: Up! Up! To the Sky (Kinospielfilm) 2010: Wischmopp (Kurzfilm) 2011: Coupling (Kurzfilm)

Hörspiele (Auswahl) 1994: Günter Westerhoff: Abkehr mit Martinshorn (Stanzer) – Regie: Klaus-Dieter Pittrich (Original-Hörspiel – WDR)

Quelle: ARD-Hörspieldatenbank

Auszeichnungen (Auswahl) 2011: German Award Best Director beim Shnit International Shortfilmfestival Köln für Coupling 2012: Nominierung für den Max Ophüls Preis (Bester Kurzfilm) für Coupling

Weblinks

Profil bei der Agentur Above the Line Profil beim Bundesverband Regie

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