Gustav Adolf Lüttgens (* 4. Mai 1898 in Charlottenburg bei Berlin;Bernhard Koerner (Hrsg.): Deutsches Geschlechterbuch. Genealogisches Handbuch Bürgerlicher Familien. Band 81: Badisches Geschlechterbuch, Band 1. Verlag von G. A. Starke, Görlitz 1934, S. 229 † 19. März 1968 in Rothenburg ob der Tauber) war ein deutscher Landschafts- und Vedutenmaler sowie Grafiker.
Leben mini|hochkant|Die Bremen bei der Einfahrt nach Bremerhaven, 1933 Lüttgens stammte aus der Familie des Malermeisters Gustav Adolf Ludwig Lüttgens und der Ida Mathilde Lüttgens geb. Bergman. Er besuchte die Kunstgewerbeschule Charlottenburg und die Königliche Kunstgewerbeschule Berlin. Er wurde Mitglied des Reichsverbands bildender Künstler Deutschlands.
1920 heiratete er an seinem 22. Geburtstag in Charlottenburg Felicia Anita Margarete Wenger (* 1900 in Berlin). Die Ehe wurde 1927 geschieden.
In Rothenburg ob der Tauber war er in den 1920er Jahren Gründungsmitglied des Rothenburger Künstlerbundes.Rothenburger Künstlerbund überstand die zwölf NS-Jahre als gleichgeschaltete NSDAP-Organisation, Webseite im Portal rothenburg-unterm-hakenkreuz.de, 20. Januar 2014, abgerufen am 28. Juni 2026 Dort wirkte er auch als Leiter eines Tourismusbüros.Joshua Hagen: Preservation, Tourism and Nationalism. The Jewel of the German Past. Ashgate Publishing, 2006, ISBN 978-0-7546-4324-1, S. 490 In den 1930er Jahren lebte er in Bayreuth.
Gustav Lüttgens malte Landschaften und Stadtansichten. Er gab mehrere Mappenwerke heraus.
Literatur Lüttgens, Gustav. In: Hans Vollmer: Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. Band 3: K–P. E. A. Seemann, Leipzig 1956, S. 269.
Einzelnachweise
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