mini|Suzanne Veil (1911) Suzanne Zélie Pauline Veil (geboren 28. April 1886 in Paris; gestorben 24. Februar 1956 ebenda) war eine französische Chemikerin.
Leben Suzanne Veil war von 1912 bis 1918 Schülerin von Marie Curie im Curie-Labor in der Rue Cuvier und bereitete ihre Promotion in Chemie vor. Im Jahr 1918 bildete Suzanne Veil gemeinsam mit Irène Joliot-Curie, Marthe Klein und Hélène Monin am Institut du radium Krankenschwestern in Radiologie aus.
Anschließend trat sie in das Chemielabor von Georges Urbain an der Sorbonne ein. Sie promovierte 1920. Im Jahr 1921 wurde sie Laborleiterin an der Fakultät für Naturwissenschaften an der Universität Paris. Sie arbeitete mit dem britischen Chemiker und Physiker Francis William Aston zusammen, dessen bahnbrechende Arbeiten über Isotope sie 1923 übersetzte.
Veröffentlichungen
Doktorarbeit: Recherches sur quelques propriétés physico-chimiques des oxydes métalliques et de leurs mélanges, 1920. Francis William Aston, Übersetzung Suzanne Veil, Vorwort Georges Urbain, Les isotopes (Isotopes), J. Hermann, Paris, 1923.
R. Duval, S. Veil C. Eichner, P. Job, V. Lombard, Nickel, chrome, cobalt, étude générale des complexes, 1933.
J.A. Crowther (Übersetzung Suzanne Veil), Manuel de Radiologie Industrielle. (Handbook of industrial radiology), Paris, Dunod, 1948.
Preise und Auszeichnungen Suzanne Veil erhielt im Jahr 1924 zwei Preise:
Prix Cahours Berthelot-Medaille der Académie des Sciences
Im Jahr 2026 wurde ihr Name in die Liste der 72 Wissenschaftlerinnen aufgenommen, deren Namen am Eiffelturm neben den Namen der 72 Wissenschaftler erscheinen werden, die dort seit dessen Errichtung verzeichnet sind.
Bibliografie
Weblinks
Einzelnachweise
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