mini|Wappen der Edelherren von Ahaus Johann II. von Ahaus, auch Johann II. von Diepenheim (* im 12. Jahrhundert in Ahaus; † 9. April 1241 in Liegnitz, Niederschlesien), war Herr des Hauses Ahaus und stand an der Spitze der Edelherren von Ahaus.

Leben Johann II. von Ahaus entstammte der Familie der Edelherren von Ahaus und war ein Sohn des Gottfried von Ahaus (1220–1246), dessen Urgroßvater Bernhard I. von Diepenheim die Burg Ahaus von Kaiser Lothar von Supplinburg als Lehen erhalten hatte. Sein Sohn Lifthard, der diese Burg übernahm, führte dann den Namen von Ahaus.

Johann II. wurde Ritter und gehörte zu den Truppen des deutsch-polnischen Ritterheeres, das 1241 im niederschlesischen Wahlstadt an der Schlacht von Liegnitz beteiligt war und eine vernichtende Niederlage gegen die Mongolen der Goldenen Horde erlitt. Bei diesen Kämpfen kam Johann II. ums Leben, ebenso der Heerführer Herzog Heinrich von Polen. mini|Johann II. Von Diepenheim: Gedenktafel im Torbogen des Amtsgerichts Ahaus An Johann II. erinnert eine Gedenktafel, die der Kreisvertriebenenverband Ahaus am 5. August 1951 anlässlich des „Tages der Heimatvertriebenen“ im Torbogen am Amtsgericht Ahaus errichtet hat. Die nahegelegene Liegnitzstraße erinnert an ihn und an das Ereignis.

Literatur

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