Muamer Vugdalić (* 25. August 1977 in Rijeka, SFR Jugoslawien, heute Kroatien) ist ein ehemaliger slowenischer Fußballspieler. Nach dem Ende der aktiven Laufbahn begann er eine Trainerkarriere.

Sportlicher Werdegang Spielerkarriere Vugdalić trat in die Fußstapfen seines Vaters Sabahudin Vugdalić, der zeitweise für NK Olimpija Ljubljana gespielt hatte, und begann seine Vereinskarriere beim Klub aus der slowenischen Hauptstadt. Nach seinem Debüt in der Slovenska Nogometna Liga am Ende der mit dem Meisterschaftsgewinn endenden Spielzeit 1994/95 spielte er bis zum Sommer 1998 für den Klub. Anschließend schloss er sich dem Ligakonkurrenten NK Maribor an, mit dem er bis 2001 dreimal in Folge den Meistertitel gewann. Im Sommer 2001 nahm ihn der ukrainische Klub Schachtar Donezk unter Vertrag, bereits zum folgenden Jahreswechsel kehrte er jedoch auf Leihbasis für die folgenden anderthalb Jahre zum NK Maribor zurück. Dort gewann er zweimal den Meistertitel. 2003 kehrte Vugdalić als Spieler des aufstrebenden NK Domžale, der in die Slovenska Nogometna aufgestiegen war, dauerhaft in den slowenischen Fußball zurück. In der Spielzeit 2003/04 trug er in 28 Saisonspielen zum Erreichen des Klassenerhalts als Meister der Abstiegsrunde bei. Anschließend ging er erneut ins Ausland und lief für AEL Limassol, Niki Volos und den FK Željezničar Sarajevo auf, ehe er 2008 zum mittlerweile zweitklassig antretenden Olimpija Ljubljana zurückkehrte und in der Spielzeit 2008/09 Zweitligameister wurde. Beim NK Bela krajina ließ er anschließend die Karriere ausklingen.

Nachdem Vugdalić zuvor für verschiedene Juniorenauswahlmannschaften wie die slowenische U-18- und U-21-Nationalmannschaft aufgelaufen war, debütierte er 1999 in der A-Nationalmannschaft. Mit dieser qualifizierte er sich für die WM-Endrunde 2002 und gehörte unter Srečko Katanec auch zum Turnierkader. Bei der das vorzeitige Ausscheiden bedeutenden 0:1-Niederlage im zweiten Gruppenspiel gegen Südafrika bildete er mit Željko Milinovič und Aleksander Knavs die Abwehrreihe, dies blieb sein einziger Endrundeneinsatz. Bis 2004 dauerte seine Auswahlmannschaftskarriere an, in insgesamt 27 Länderspielen blieb er ohne Torerfolg.

Trainerlaufbahn Vugdalić war zunächst Jugendtrainer unter anderem bei seiner Ex-Spielstation NK Maribor, als er im Januar 2019 Cheftrainer des seinerzeitigen Zweitligisten NK Radomlje wurde. Bereits im April wurde er entlassen, als die Mannschaft im Aufstiegskampf nicht mit dem NK Bravo und dem NK Tabor Sežana mithalten konnte. Im Sommer übernahm er den Ligakonkurrenten FC Drava Ptuj, die Spielzeit 2019/20 wurde jedoch aufgrund der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie in Slowenien vorzeitig abgebrochen.

Seit Sommer 2021 steht Vugdalić beim slowenischen Fußballverband unter Vertrag. Dort betreute er rotierend jeweils einen Jahrgang über die U-15-, U-16- und U-17-Auswahlmannschaft, ehe wieder von vorne anfängt. 2025 übernahm er entsprechend die U-17-Auswahlmannschaft, mit der er erst in der zweiten Qualifikationsrunde zum U-17-EM-Turnier 2026 scheiterte.

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