Harald Johannes Økern (* 19. Januar 1898 in Bærum; † 17. August 1977 ebenda) war ein norwegischer Nordischer Kombinierer.

Sportliche Laufbahn mini|hochkant|Harald Økern bei den Olympischen Winterspielen 1924 Als Mitglied des Bærum Skiklubb machte Harald Økern erstmals 1919 auf sich aufmerksam, als er bei den in seiner Geburtsstadt ausgetragenen Norwegischen Meisterschaften in der Nordischen Kombination den siebten Platz belegte. Bereits im Jahr darauf siegte er bei dieser Veranstaltung, 1924 und 1925 konnte er seinen Erfolg wiederholen.

Økern ging auch bei den Rennen am Holmenkollen an den Start. Hier gewann er 1922 und 1924 und belegte 1925 noch einmal einen zweiten Platz.

Seine Teilnahme an den Olympischen Spielen 1924 in Chamonix beendete Økern als Vierter in der Nordischen Kombination nur knapp hinter den Medaillenrängen.

1924 wurde Økern gemeinsam mit seinem Landsmann Johan Grøttumsbråten die Holmenkollen-Medaille als höchste Auszeichnung des norwegischen Skisports verliehen.

Harald Økern war der Onkel des Skilangläufers Olav Økern (1911–2000), der 1948 und 1952 an Olympischen Winterspielen teilgenommen hatte und ebenfalls Träger der Holmenkollen-Medaille war.

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