rahmenlos|rechts Das Haus Ginsterbusch, Wiesenweg 19, in der niedersächsischen Gemeinde Faßberg, Ortsteil Müden, im Landkreis Celle, wurde am Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut. Aktuell (2026) wird es zum Wohnen genutzt.

Das Gebäude steht unter Denkmalschutz (siehe auch Liste der Baudenkmale in Faßberg).

Geschichte und Beschreibung 1929 erwarb die Schriftstellerin Felicitas Rose (1862–1938) in Müden ein Heidehaus, das sie Haus Ginsterbusch nach ihrem Roman „Der hillige Ginsterbusch“ nannte. Von 1930 bis 1938 war hier ihr Hauptwohnsitz.

Das eingeschossige, traufständige, verputzte Gebäude auf Sockel, mit hohlpfannengedecktem Krüppelwalmdach, wurde um 1910 im Jugendstil gebaut. Dominant ist der mittige, polygonale, turmartige Risalit in Fachwerk mit dem Eingang. Die Fenster im Massivteil haben Klappläden, im Fachwerkteil sind Jugendstil-Sprossenfenster.

Das niedersächsische Landesdenkmalamt befand u. a.: „… geschichtliche Bedeutung im Rahmen der Ortsgeschichte sowie der Personengeschichte Felicitas Rose …“.

Einzelnachweise

Kategorie:Baudenkmal in Faßberg Kategorie:Wohngebäude in Niedersachsen Kategorie:Fachwerkhaus in Niedersachsen Kategorie:Bauwerk des Jugendstils in Niedersachsen Kategorie:Erbaut in den 1910er Jahren