Gutenbrunnen – alternativ Gutenbrunnerhof genannt – ist ein als Wohnplatz ausgewiesener Ort, der zur Ortsgemeinde Trippstadt gehört.
Lage Der Gutenbrunnen befindet sich im Süden des Gemeindegebiets. Fast unmittelbar südlich schließt sich der Ortsteil Lauberhof an, von dem er durch die Moosalbe getrennt ist.
Geschichte Keimzelle für den Ort ist der dort befindliche Gutenbrunnen. Mitte des 18. Jahrhunderts befanden sich dort Hütten, in denen Holzfäller und Kohlebrenner lebten. Bereits während dieser Zeit strebte Franz Karl Joseph von Hacke als Inhaber der Herrschaft Trippstadt an, sein Territorium in wirtschaftlicher Hinsicht aufzuwerten. Die erwähnte Quelle, die sich seinerzeit oberhalb des Lauberhofs befand, wurde deshalb mit einem Heilbad versehen, das damals als „Hackesches Cur und Bad Hauß“ firmierte. Die erwähnten Hütten waren bereits im Jahr 1778 verschwunden.
Der Kurbetrieb endete jedoch bereits nach kurzer Zeit, da die Familie von Hacke infolge der Französischen Revolution aus der Pfalz floh. Im Anschluss entwickelte der Ort sich zunehmend zu einer Waldbauernsiedlung. Das einstige Badehaus wurde in der Folgezeit abgerissen; lediglich die Grundmauern überdauerten.
1925 hatte der zu jener Zeit offiziell „Gutenbrunnerhof“ genannte Ort 26 Einwohner, die in drei Wohngebäuden lebten.
Verkehr Wenige hundert Meter weiter südlich verläuft die Landesstraße 500.
Einzelnachweise
Kategorie:Trippstadt Kategorie:Ort im Landkreis Kaiserslautern Kategorie:Ehemaliger Kurort in Deutschland