Heidenkopf ist ein als Wohnplatz ausgewiesener Ort, der zur Ortsgemeinde Trippstadt gehört.
Lage Der Ort befindet sich mitten im Pfälzerwald rund 200 Meter südöstlich des Trippstadter Kernortes und besteht aus der als Sackgasse angelegten Heidenkopfstraße. Westlich, südlich und östlich schließt sich ein Waldgebiet an. Etwas weiter südlich verläuft unterhalb der Siedlung der Kottelbach, an dem der Wohnplatz Sägmühle liegt.
Geschichte Der Name des Ortes stammt von der in unmittelbarer Nähe befindlichen Heide. Seine Siedlungsgeschichte beginnt 1863 mit der Errichtung eines Forsthauses, das auf Initiative von Carl von Gienanth entstand, der damals in der Gegend mehrere Betriebe zur Eisenverhüttung unterhielt. Ab 1910 kamen weitere Wohnhäuser hinzu.
1925 hatte der seinerzeit offiziell „Haidenkopf“ geschriebene Ort sechs Einwohner, die in einem Wohngebäude lebten. Weitere Häuser entstanden im 21. Jahrhundert.
Infrastruktur Am südlichen Ende des Ortes befindet sich die Heidenkopfhalle, die in den Jahren 1936 und 1937 als Jugendheim für die Hitlerjugend errichtet worden war. Die Rasenflächen um sie herum dienten seinerzeit als Zeltlagerplatz. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente sie infolge der Luftangriffe auf Kaiserslautern und den damit zerstörten Häusern mehreren Familien als Notunterkunft. Danach war sie zeitweilig ungenutzt. In den 1950er Jahren wurde sie zur Turnhalle umgebaut; um sie herum entstand mit Hilfe der United States Army eine Sportanlage. Mittlerweile dient sie sportlichen und kulturellen Veranstaltungen, wird jedoch ausschließlich sporadisch genutzt. Das erwähnte Forsthaus diente später als Gaststätte.
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Einzelnachweise
Kategorie:Trippstadt Kategorie:Ort im Landkreis Kaiserslautern