Der Oberhammer gehört zur Gemeinde Trippstadt und ist als Wohnplatz ausgewiesen.

Lage Der Ort, der aus dem früheren Eisenwerk und zwei Wohngebäuden besteht, liegt am rechten Ufer der Moosalbe im Karlstal. Unmittelbar südlich, wo sie zum Moosalbweiher aufgestaut ist, mündet von rechts der Kottelbach ein.

Geschichte

Der Ort wurde im Zeitraum zwischen 1724 und 1728 als Hammerschmiede durch die Freiherren von Hacke, die damaligen Inhabern der Herrschaft Trippstadt, gegründet. Zusammen mit den benachbarten Eisenwerken Mittelhammer und Unterhammer wurde er im 18. Jahrhundert an die Industriellenfamilie Gienanth verpachtet. 1804 wurden diese von Ludwig Gienanth gekauft.

1865 wurde der Oberhammer stillgelegt, da das Gelände an das Königreich Bayern verkauft wurde, zu dem der Ort damals gehörte. Seit 1894 gehört er zur Gemeinde Trippstadt. 1925 hatte der Ort 36 Einwohner, die in vier Wohngebäuden lebten. Das frühere Werk befindet sich mittlerweile in einem heruntergekommenen Zustand.

Verkehr und Tourismus Der Oberhammer liegt am Fernwanderweg Donnersberg–Donon und an der Landesstraße 500. Unmittelbar südlich von ihm mündet die Kreisstraße 51 in erstere.

Einzelnachweise

Kategorie:Trippstadt Kategorie:Ort im Landkreis Kaiserslautern