Das Meisertal gehört zur Gemeinde Trippstadt und ist als Wohnplatz ausgewiesen.
Lage Der Weiler liegt am linken Ufer des Meiserbach rund fünf Kilometer südlich des Trippstadter Kernorts. Etwas weiter nordwestlich ist der Meiserbach zum Meisertalweiher aufgestaut. Weiter südöstlich befindet sich der Weiler Meiserspring.
Geschichte Das Meisertal wurde erstmals 1488 urkundlich erwähnt. Seit 1780 ist es bewohnt. Die Einwohner waren Holzfäller und Köhler. 1814 wurde es der Gemeinde Trippstadt zugeschlagen. In den Jahren 1852 und 1853 kaufte das Königreich Bayern, zu dem das Gebiet seinerzeit gehörte, das Umland, um dort ein Forsthaus zu errichten.
1925 hatte der seinerzeit offiziell „Meiserthal“ geschriebene Ort 15 Einwohner, die in zwei Wohngebäuden lebten. 1970 wurde das Forsthaus in seiner bisherigen Funktion aufgegeben; der letzte Förster bewohnte das Haus bis zu seinem Tod 1973. Die umliegenden Wiesen, die früher von den Förstern bewirtschaftet worden waren, wurden daraufhin an einen Landwirt verpachtet. Mittlerweile dient es unter dem Namen „Meiserhof“ als Gestüt.
Kultur Das frühere Forsthaus Meisertal, das Mitte des 19. Jahrhunderts entstand, steht unter Denkmalschutz. Dabei handelt es sich um eine Hofanlage mit eingeschossigem Wohnhaus und Backhaus.
Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Landkreis Kaiserslautern Kategorie:Trippstadt