Dragoje Leković (; * 21. November 1967 in Sivac) ist ein ehemaliger jugoslawisch-serbischer Fußballspieler. Der Torwart war später als Torwarttrainer tätig.

Sportlicher Werdegang Leković begann in seinem Heimatort mit dem Vereinsfußball beim lokalen Klub Skoj Sivac und kam in den Jugendbereich des FK Budućnost Titograd. Dort debütierte er in der jugoslawischen Meisterschaft und avancierte zu einem der besten Torhüter der Liga und wurde in die Juniorennationalmannschaften berufen. Mit der jugoslawischen U-20 gewann er bei der Junioren-Weltmeisterschaft 1987 durch einen Finalsieg über Deutschland im Elfmeterschießen den Titel. Im folgenden Jahr trat er mit der Mannschaft bei den Olympischen Sommerspielen 1988 an. Zunächst als Stammtorwart vorgesehen, verletzte er sich im Auftaktspiel und wurde durch Stevan Stojanović ersetzt; Die Mannschaft scheiterte in der Gruppenphase. Zuvor hatte er bereits im April des Jahres sein Debüt für die A-Nationalmannschaft gefeiert. Zwei Jahre später gehörte er hinter Stammtorwart Tomislav Ivković und Fahrudin Omerović als dritter Torhüter zum Kader bei der Weltmeisterschaftsendrunde 1990.

1991 wechselte Leković als Nachfolger des zu Royal Antwerpen gewechselten Stojanović zum FK Roter Stern Belgrad, wo er nur 17 der Saisonspiele bestritt und am Ende einer titellosen Saison zum FK Mogren zurückkehrte. Anfang 1994 wechselte er zurück zum FK Budućnost Titograd, den er im Herbst des Jahres in Richtung FC Kilmarnock verließ. Mit dem Klub aus der schottischen First Division gewann er im Wettbewerb um den Scottish FA Cup 1996/97 durch einen 1:0-Finalerfolg nach einem Treffer von Paul Wright gegen den FC Falkirk den Titel. Sechs Jahre nach dem letzten Länderspiel kehrte er in die Nationalmannschaft zurück und duellierte sich zeitweise mit Ivica Kralj um die Rolle der Nummer eins. Anfang 1998 wechselte er zu Sporting Gijón in die Primera División. Er konnte sich nicht dauerhaft gegen Juan Carlos Ablanedo durchsetzen und der Klub verpasste am Ende der Spielzeit 1997/98 den Klassenerhalt. Nach Saisonende fuhr Leković als Ersatzmann zum WM-Turnier 1998, nach dem Turnier beendete er nach insgesamt 14 Einsätzen seine Nationalmannschaftskarriere. Leković wechselte anschließend innerhalb Spaniens zum FC Málaga, wo er in der Spielzeit 1998/99 jedoch hinter Rafael González Robles nur Ersatzmann war und zu sieben Saisoneinsätzen kam. Mit Pedro Contreras verpflichtete der Klub 1999 eine neue Nummer eins, so dass der hinter dem bisherigen dritten Torhüter Javier Sánchez Broto in der Hierarchie nach hinten rückende Leković sich 2000 entschloss, zum irischen Klub FC Dundalk zu wechseln. Bei AEK Larnaka und Perth Glory ließ er bis 2004 seine Karriere ausklingen.

2014 erwarb Leković die UEFA-Pro-Trainerlizenz an der Seite von unter anderem Branko Brnović, dabei hatte er bei Sampdoria Genua hospitiert und hierüber seine Abschlussarbeit verfasst. Zu der Zeit war er unter Brnović Torwarttrainer der montenegrinischen Nationalmannschaft.

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