Fucking Different Generations ist ein deutsches queeres Kompilations-Filmprojekt aus dem Jahr 2026. Die von Kristian Petersen produzierte Kompilation versammelt sieben Kurzfilme, in denen queere Filmschaffende verschiedener Generationen wechselseitige Vorstellungen, Projektionen und Stereotype über ältere und jüngere queere Lebenswelten verhandeln.

Inhalt Die Kompilation besteht aus sieben Kurzfilmen unterschiedlicher Formate und Genres. Ausgangspunkt ist die Frage, wie sich queere Communitys über Generationsgrenzen hinweg wahrnehmen. Filmschaffende der älteren Generation beschäftigen sich mit ihren Vorstellungen vom Leben junger queerer Menschen. Jüngere Filmschaffende richten den Blick auf ältere queere Personen und deren Erfahrungen. Die Beiträge verbinden dokumentarische, fiktionale, humoristische, poetische und experimentelle Ansätze.

Zu Beiträgen gehören unter anderem ein Film von Todd Verow über Cruising-Erfahrungen junger Queers, ein Beitrag von Jo Pollux und Theo Parker, in dem ein Boomer für 24 Stunden zu einem Gen-Z-Hipster wird, sowie ein Film von Monika Treut über Lernprozesse zwischen Generationen.

Produktion Fucking Different Generations entstand als siebter Teil der Reihe "Fucking Different" von Kristian Petersen. Diese Reihe initiierte er im Jahr 2005 im Format der Episodenfilme, mit dem Ziel, queere Filmschaffende aus verschiedenen Ländern und Kulturkreisen kurze Spiel- und Dokumentarfilme über Perspektiven innerhalb queerer Communitys entwickeln zu lassen. Frühere Teile der Reihe sind Fucking Different! und Fucking Different XXY.

Die Episoden stammen von Monika Treut, Todd Verow, Jo Pollux und Theo Parker, Jiz Lee und Shine Louise Houston, Emre Busse, Sofía Alvarado sowie Kristian Petersen. Als Mitwirkende nennt achtung berlin unter anderem Monika Treut, J Triangular, Chen An An, Cara Heartcore, Kristina Marlen, Dita Rita Scholl, Sophia Jelena Bobić, Miss Flora Axelou, Carla Schleiffer, Irit Mogilevsky, JJ Bozeman, Butch Molly und Chris Patterson-Rosso.

Veröffentlichung Die Weltpremiere von Fucking Different Generations fand am 21. April 2026 beim 22. achtung berlin filmfestival in der Sektion „Berlin Spezial“ statt. Der Film wird von Salzgeber verliehen.

Einordnung Fucking Different Generations knüpft an das Grundprinzip der Reihe Fucking Different an, Perspektiven innerhalb queerer Communitys filmisch zu repräsentieren. Während frühere Teile der Reihe Fragen nach schwulen, lesbischen, trans und nichtbinären Perspektiven auf Sexualität und Identität in den Mittelpunkt stellten, richtet dieser Teil den Blick auf Generationenverhältnisse und auf gegenseitige Zuschreibungen zwischen älteren und jüngeren queeren Menschen.

Weblinks

Fucking Different Generations bei Salzgeber Fucking Different Generations beim achtung berlin filmfestival

Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 2026 Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Episodenfilm Kategorie:Homosexualität im Film Kategorie:Transgeschlechtlichkeit im Film Kategorie:Dokumentarfilm Kategorie:Kurzfilm