mini|Henri Alfandari (2026) Henri Alfandari (* 9. Juni 1973 in Chambray-lès-Tours) ist ein französischer Politiker (Horizons). Er ist seit 2022 Mitglied der französischen Nationalversammlung.

Leben Alfandari in Chambray-lès-Tours als Sohn des Gründers der Klinikengruppe Saint Gatien, Jean-Pierre Alfandari, geboren. Er studierte in Paris Wirtschaftswissenschaften und Management, wechselte danach jedoch in die Filmindustrie, wo er an der Produktion von Dokumentarfilmen beteiligt war.

Bis 2021 arbeitete er als Leiter der Kommunikationsabteilung in der Firma seines Vaters.

Politik Alfandari wurde im März 2020 zum Bürgermeister der Gemeinde Genillé gewählt. Ab 2021 war er Bezirksrat des Kanton Loches, wobei er sich der Mehrheit der Partei Les Républicains anschloss.

Bei der Parlamentswahl in Frankreich 2022 trat er für die von Édouard Philippe gegründete Partei Horizons, als Teil des Bündnisses Ensemble pour la République, an und wurde gewählt. In seinem Amt er zum Berichterstatter für den Gesetzentwurf zur Beschleunigung der Erzeugung erneuerbarer Energien ernannt. Im März 2023 legte er eine europäische Entschließung zur Kernenergie als Schlüsselelement für die Dekarbonisierung des europäischen Energiemix vor. Er legte ebenfalls einen Gesetzesentwurf vor, welcher Abgeordneten und Senatoren wieder die Möglichkeit einräumen sollte, auch ein lokales Exekutivamt auszuüben, wegen mangelnder Zeit kam dieser jedoch nicht durch.

Bei der Parlamentswahl 2024 wurde er erneut in die Nationalversammlung gewählt. Er kandidierte 2026 bei den Munizipalwahlen in Tours für das Amt des Bürgermeisters, wurde jedoch nicht gewählt.

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Einzelnachweise

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