Dresden. Unvergängliche Stadt ist ein DEFA-Dokumentarfilm von Walter Marten von 1956.

Inhalt Gezeigt wird das wiederaufgebaute Dresden mit einigen barocken Sehenswürdigkeiten, aber auch Neubaublöcken. Zu sehen sind Ausschnitte aus einem Konzert des Kreuzchores unter Rudolf Mauersberger im Zwinger, Studenten in der Technischen Hochschule, Kinder in einem Neubauviertel, Tänze von Palucca-Schülern, eine Aufführung des Freischütz von Carl Maria von Weber durch die Staatskapelle Dresden und Straßenszenen. Gewürdigt werden weitere bedeutende Persönlichkeiten, die in der Stadt wirkten, wie Friedrich Schiller, Theodor Körner und Richard Wagner.Dresden. Unvergängliche Stadt DEFA-Stiftung, mit ausführlicher Inhaltsangabe

Hintergründe Dieser farbige Dokumentarfilm sollte das Wiedererstehen der Stadt nach der Zerstörung des 13./14. Februar 1945 demonstrieren, die Grundstimmung war betont optimistisch, die Hintergrundmusik modern aufstrebend. Es fehlten jegliche Anzeichen staatlicher Propaganda, wie Fahnen oder Transparente. 1955 hatten die Alt-Dresdner Fritz Boehner und Curt A. Engel in Erlangen einen melancholischen Dokumentarfilm Die verschwundene Stadt Dresden mit historischen Vorkriegsaufnahmen gemacht, zu dem dieser DEFA-Film wie ein Kontrast wirkt.

Er wurde ab dem 7. Mai 1957 in Kinos gezeigt und ist auf der DVD von Icestorm enthalten.

Weblinks Dresden. Unvergängliche Stadt DEFA-Stiftung Dresden. Unvergängliche Stadt Filmportal

Einzelnachweise

Kategorie:Dokumentarfilm Kategorie:Kurzfilm Kategorie:Filmtitel 1957 Kategorie:DDR-Film Kategorie:Film (Dresden) Kategorie:Wiederaufbau (deutsche Nachkriegszeit)