Die Weggersiedlung ist eine Siedlung in der Weststeiermark in der Stadtgemeinde Köflach im Bezirk Voitsberg in der Steiermark.
Lage und Geographie Die Weggersiedlung liegt im südöstlichen Teil der Stadtgemeinde Köflach, südlich des Stadtgebietes. Die Siedlung liegt dabei auf dem nach Südwesten streichenden Hang des Rüstkogels, der zum Tal des Lankowitzbaches hin abfällt. Die Weggersiedlung liegt dabei am Übergang des Köflach-Voitsberger Beckens zum Höhenzug der Stubalpe.
Im Südwesten verläuft die St. Martiner-Straße (L346), die Pichling bei Köflach mit Sankt Martin am Wöllmißberg verbindet, direkt an der Weggersiedlung vorbei.
Geschichte Die heutige Weggersiedlung entstand ab den 1960er-Jahren und wurde per Köflacher Gemeinderatbeschluss am 21. Dezember 1970 nach den Bauernhof vulgo Wegger, der sich ursprünglich dort befand, benannt. Unter diesem Namen scheint sie erstmals 1981 im Ortsverzeichnis auf. Der Straßenname Weggersiedlung hatte bis 1991 Bestand, dann wurde die Siedlung in die drei Straßenzüge Wegger-Straße, Anton-Zagler-Straße und Schlosser-Straße aufgeteilt. Der Name der Siedlung hat aber weiterhin Bestand.
Die Siedlung bestand zu Beginn des 21. Jahrhunderts aus rund 50 Häusern.
Kultur und Sehenswürdigkeiten In der Weggersiedlung und ihrer näheren Umgebung gibt es mehrere religiöse Kleindenkmäler die von regionalgeschichtlicher Bedeutung sind. Das Errichtungsjahr eines unbenannten Pfeilerbildstock mit Flachdach ist unbekannt. In seiner Nische steht eine hölzerne Lourdesmadonna. Beim Hof Adambauer südlich der Siedlung steht ein ebenfalls namenloser Laubenbildstock der um 1900 errichtet wurde. In seinen Nischen stehen neben Öldruckbildern von Heiligen auch Figuren des Herz Jesu und des Herz Mariä.
Literatur
Einzelnachweise
Kategorie:Ersterwähnung 1981 Kategorie:Geographie (Köflach) Kategorie:Ort im Bezirk Voitsberg Kategorie:Ort im Einzugsgebiet Kainach (Mur)